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Pimp my mood: Start frei nur fürs Pointen-Feuerwerk

Osloß Pimp my mood: Start frei nur fürs Pointen-Feuerwerk

Osloß. Sie sind schräg, sie sind witzig und auch ziemlich musikalisch. Mit ihrer Mischung aus Humor und Musik begeistert die Wolfsburger Kabarett-Truppe „Pimp my mood“ seit 2005 ihr Publikum - so wie am Donnerstagabend in Osloß. 390 am Ende tobende Zuschauer waren ins DGH gekommen.

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Zotig, manchmal anzüglich und urkomisch: Die Kabarett-Truppe „Pimp my mood“ begeisterte in Osloß 390 Zuschauer.

Quelle: Christian Albroscheit

„So etwas hat Osloß noch nicht erlebt“, freute sich Melanie Jung, Vorsitzende des SV Osloß. Der Verein hatte das Spektakel organisiert.

Vier völlig unterschiedliche Charaktere prallen aufeinander: die vergnügungssüchtige Russin Dolly, die fromme, esoterisch angehauchte Aurelia, die schwule Diva Dilly und Alleinunterhalter Herr Krawitzke, der daher kommt wie ein Schlafmittel auf zwei Beinen. Sie alle haben ein Ziel: Weihnachten feiern auf Hawaii. Doch weiter als in den Wartesaal des Flughafens kommen sie nicht.

In dieser Geschichte gibt es die Startfreigabe nur für ein riesiges Feuerwerk der Pointen, reichlich zotig, oft anzüglich, aber keineswegs albern. Ein paar Beispiele: „Ich kann auch ohne Wodka fröhlich sein, dann trink ich halt ne Flasche Wein“, wehrt sich Dolly gegen ihr Alkoholiker-Image. Oder Dilly: „Ältere Männer geben sich im Bett wenigstens richtig Mühe. Es könnte ja ihr letztes Mal sein.“

Nicht fehlen durfte im Programm eine gehörige Portion Osloßer Lokalkolorit. So gab es Anspielungen auf die Rehasportgruppe und Fußball-Spartenleiter Roberto Epifani: Hatte der etwa mal eine Affäre mit Dilly? Und Herr Krawitzke hat ein Wohnmobil. Etwa so eins mit roter Lampe, dass am Straßenrand steht?

Keine Frage: Dieser Abend war äußert kurzweilig und urkomisch. Das DGH in Osloß bebte vor Applaus - zu Recht.

alb

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