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Gifhorn Stadt Pilzesammler dürfen aufatmen
Gifhorn Gifhorn Stadt Pilzesammler dürfen aufatmen
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00:16 27.10.2016
Vorsicht geboten: Vor allem in Winkel ist der giftige Pantherpilz anzutreffen. Quelle: Detlef Emgenbroich
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Mitte September haben Hubschrauber Insektizide gegen die Rote Kieferbuschblatthornwespe versprüht, die in der Bickelsteiner Heide, bei Radenbeck und bei Zicherie massenweise Kiefern absterben ließ (AZ berichtete). Drei Wochen lang sollten Pilzesammler deshalb diese Wälder meiden. „Die Schilder müssten wieder eingesammelt sein“, so Christian Heine vom Forstamt Südostheide. Seit 7. Oktober darf wieder gesammelt werden - entgegen den Aufdrucken jener Schilder, die die Wälder bis Jahresende für tabu erklärten.

Dabei sei ein altes Muster verwendet worden, sagt Heine. Das Insektizid sei durch eine spezielle Ausbringung mit Hubschraubern aber hauptsächlich in den Kronen verwirbelt worden und darum kaum auf den Waldboden gelangt - deshalb nur drei Wochen Sperre. „Wir konnten die Schilder, weil sie gedruckt waren, nicht mehr ändern.“ Es habe in der Tat viele Anrufe von verunsicherten Pilzesammlern gegeben.

Die Bickelsteiner Heide mit bodensauren Eichen-Kiefern-Mischwäldern auf Sandboden ist laut Pilzexperte Detlef Emgenbroich ein gutes Revier. Jetzt erst recht: Durch die Sperrzeit dürften dort jede Menge Pilze gewachsen sein. Insgesamt laufe die Pilzsaison zurzeit hervorragend. „Ich habe jeden Tag zwei Beratungen. Die Leute schleppen richtig was an.“

Besonders vorsichtig allerdings sollten die Pilzesammler bei Winkel sein, warnt der Fachmann. Denn dort gebe es derzeit „in Massen“ den giftigen Pantherpilz, der dem Perlpilz zum Verwechseln ähnlich sehe.

rtm

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