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Pflege: Eine Branche zum Darniederlegen

Gifhorn Pflege: Eine Branche zum Darniederlegen

Und zum dritten - aber nicht zum letzten Mal: Einmal mehr starteten Mitarbeiter und Einrichtungen eine Kundgebung, um auf die angespannte Situation in der Altenpflege aufmerksam zu machen. Fast 50 Pflegekräfte legten sich zum Pflege-Flashmob am Samstag um 12 Uhr vor den Ceka-Brunnen, auch in den Einrichtungen legten Kolleginnen die Arbeit kurzzeitig nieder.

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Pflege am Boden: Beschäftigte und Vertreter von Institutionen machten am Samstag in der Gifhorner Fußgängerzone auf die Situation aufmerksam.

Quelle: Photowerk (mf)

Das Glockenspiel am Kaufhaus spielte gerade „Freude schöner Götterfunken“, als für die Demonstranten das Signal zum Darniederlegen kam. Zehn Minuten lang lagen sie auf dem harten Pflaster am Ceka-Brunnen, um Passanten beim Samstagseinkauf zum Innehalten und Nachdenken zu bewegen. Viele schauten und gingen weiter.

Mit am Boden lagen Fachbereichsleiter Ralf Fricke und Vorstand Sandro Pietrantoni vom Gifhorner DRK. Es werde immer schwieriger, Nachwuchs zu rekrutieren und Mitarbeiter bei der Stange zu halten, sagt Pietrantoni. Bis sich an Bezahlung und Personalstärke etwas ändere, wolle man solche Aktionen machen. Warum verbessert Pietrantoni als Arbeitgeber nicht die Situation? „Woher soll ich das Geld nehmen? Ich müsste die Heimkosten erhöhen.“

Pietrantoni und Fricke verlangen, dass die Rahmenbedingungen geändert werden. Leistungen in der Pflege müssten im Vergütungskatalog anders bewertet werden, von der Sozialversicherung müsste mehr Geld kommen. Das wollten sie am Samstag auch der Politik mitgeben. Beim Pflege-Flashmob waren auch Landtagsabgeordneter Horst Schiesgeries sowie die Kreispolitiker Joachim Dürheide und Stefan Konrad. Für September will Fricke einen Autokorso durch Gifhorns Innenstadt starten.

rtm

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