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Gifhorn Stadt Peter Kunick engagiert sich gegen Rechts
Gifhorn Gifhorn Stadt Peter Kunick engagiert sich gegen Rechts
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20:00 12.09.2017
Wahlkampf-Neuling: Peter Kunick ist MLPD-Kandidat.  Quelle: Nicole Laskowski
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Peine

 Der Braunschweiger ist, wie er selber sagt, ein Wahlkampfneuling, hat aber ganz klare Ziele. „Ich engagiere mich schon seit langer Zeit politisch und bin Mitglied der MLPD. Das Internationalistische Bündnis besteht aus 16 Organisationen und tritt unter dem oben genannten Namen zur Wahl an. Der Entschluss zu kandidieren ist entstanden, um ihr ein Gesicht zu geben. Gerne möchte ich die linken Kräfte zusammenschließen und mich gegen den Rechtsruck der Regierung in Deutschland einsetzen“, bekräftigt der 61-Jährige.

Auf bundespolitischer Ebene möchte er gerne ein Verbot aller faschistischen Organisationen durchsetzen, aber auch die Hartz-Gesetze abschaffen. „Diese haben die Arbeitslosigkeit nicht beseitigt, sondern die massenhafte Beschäftigung im Niedriglohnsektor und auch die Leiharbeit gefördert. Beide Modelle lassen keine sichere Zukunftsplanung für die Menschen zu“, sagt Kunick.

Ein weiteres wichtiges Thema sei für ihn die Beseitigung von Fluchtursachen vor Ort. So haben engagierte Helfer des Internationalistischen Bündnisses ein Gesundheitszentrum in Kobane in Nordsyrien gebaut. Mittlerweile ist dies zur Geburtsklinik geworden. „Menschen kommen dadurch zurück in die Stadt und kümmern sich um den Wiederaufbau. So sieht praktische Flüchtlingspolitik aus“, meint der Bundestagskandidat.

Für die Region wünscht er sich einen Ausbau des Radwegenetzes und die Förderung des Nahverkehrs. Hier sollten emissionsarme Alternativen zum individuellen Pkw geschaffen werden. Zudem möchte er höhere Taktzeiten und den öffentlichen Nahverkehr kostenfrei anbieten. „Ich fahre selbst sehr gerne Fahrrad und unternehme auch gerne Fahrradreisen in Gruppen. Das lässt mich gut abschalten und hält ganz nebenbei auch fit und gesund“, schließt Kunick.
 

Von Nicole Laskowski

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