Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Peter Kunick engagiert sich gegen Rechts

MLPD-Kandidat will Flagge zeigen Peter Kunick engagiert sich gegen Rechts

Genau 100 Jahre nach der Oktoberrevolution in Russland tritt die Internationalistische Liste/ MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) mit einem eigenen Kandidaten zur Bundestagswahl im Wahlkreis Gifhorn-Peine an. Peter Kunick wirft seinen Hut in den Ring.

Voriger Artikel
Nachbarin belästigt: Stalker (41) verurteilt
Nächster Artikel
Gifhorn: Arbeiten am Haus des Handwerks

Wahlkampf-Neuling: Peter Kunick ist MLPD-Kandidat.
 

Quelle: Nicole Laskowski

Peine.  Der Braunschweiger ist, wie er selber sagt, ein Wahlkampfneuling, hat aber ganz klare Ziele. „Ich engagiere mich schon seit langer Zeit politisch und bin Mitglied der MLPD. Das Internationalistische Bündnis besteht aus 16 Organisationen und tritt unter dem oben genannten Namen zur Wahl an. Der Entschluss zu kandidieren ist entstanden, um ihr ein Gesicht zu geben. Gerne möchte ich die linken Kräfte zusammenschließen und mich gegen den Rechtsruck der Regierung in Deutschland einsetzen“, bekräftigt der 61-Jährige.

Auf bundespolitischer Ebene möchte er gerne ein Verbot aller faschistischen Organisationen durchsetzen, aber auch die Hartz-Gesetze abschaffen. „Diese haben die Arbeitslosigkeit nicht beseitigt, sondern die massenhafte Beschäftigung im Niedriglohnsektor und auch die Leiharbeit gefördert. Beide Modelle lassen keine sichere Zukunftsplanung für die Menschen zu“, sagt Kunick.

Ein weiteres wichtiges Thema sei für ihn die Beseitigung von Fluchtursachen vor Ort. So haben engagierte Helfer des Internationalistischen Bündnisses ein Gesundheitszentrum in Kobane in Nordsyrien gebaut. Mittlerweile ist dies zur Geburtsklinik geworden. „Menschen kommen dadurch zurück in die Stadt und kümmern sich um den Wiederaufbau. So sieht praktische Flüchtlingspolitik aus“, meint der Bundestagskandidat.

Für die Region wünscht er sich einen Ausbau des Radwegenetzes und die Förderung des Nahverkehrs. Hier sollten emissionsarme Alternativen zum individuellen Pkw geschaffen werden. Zudem möchte er höhere Taktzeiten und den öffentlichen Nahverkehr kostenfrei anbieten. „Ich fahre selbst sehr gerne Fahrrad und unternehme auch gerne Fahrradreisen in Gruppen. Das lässt mich gut abschalten und hält ganz nebenbei auch fit und gesund“, schließt Kunick.
 

Von Nicole Laskowski

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gifhorn Stadt

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt "Kreis Gifhorn" für Sie zusammengefasst. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Anläßlich der Sicherheitswochen: Was macht Ihnen am meisten Sorgen?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr