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Patenprojekt zur Berufsfindung endet

Isenbüttel Patenprojekt zur Berufsfindung endet

Isenbüttel. Der Weg von der Schule in die Arbeitswelt ist nicht immer leicht - geholfen hat da zahlreichen Jugendlichen in der Samtgemeinde Isenbüttel in den vergangenen acht Jahren das Patenprojekt der Jugendförderung. Jetzt soll jedoch Schluss damit sein.

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Null Nachfrage nach Unterstützung: Der Ausbildungsmarkt hat sich entspannt - das Patenprojekt der Samtgemeinde Isenbüttel wird eingestellt.

Quelle: Archiv

Die letzte bestehende Patenschaft läuft aus, das Patenprojekt wird eingestellt. „Weil der Bedarf einfach nicht mehr da ist“, begründet Amtsleiterin Renate Schween.

Insgesamt wurden 41 Schüler in den vergangenen acht Jahren bei ihrer beruflichen Selbstfindung begleitet - 29 Paten standen ihnen für jeweils ein bis maximal zwei Jahre zur Seite. Das Projekt wurde seit 2005 in enger Zusammenarbeit von Jugendförderung sowie der Calberlaher Haupt- und Realschule - zuletzt Oberschule - mit Leben gefüllt. „Ursprünglicher Gedanke war, insbesondere Hauptschüler ab der Klasse 8 oder 9 von einem ehrenamtlichen, lebenserfahrenen Paten begleiten zu lassen und damit einen reibungslosen Übergang von der Schule in den Berufs- und Ausbildungsmarkt zu gewährleisten“, erklärt Schween. Der Pate sollte bei der Vorbereitung von Bewerbungsunterlagen unterstützen, aber auch zu Vorstellungsgesprächen begleiten, wenn dies für sinnvoll gehalten wurde.

„Das Projekt wurde gestartet, als es für Jugendliche sehr schwer war, überhaupt Fuß zu fassen“, so Schween. „Inzwischen hat sich der Lehrstellenmarkt aber sehr entspannt.“ Patenschaften würden faktisch gar nicht mehr nachgefragt von Jugendlichen - im nächsten Sommer läuft die letzte bestehende Patenschaft zwischen einer Schülerin und dem Paten Wolfgang Wodtke nach zwei Jahren aus. „Und dann wollen wir das Projekt offiziell beenden.“

Um Geld gehe es dabei nicht, betont Schween. „Die Paten haben ehrenamtlich gearbeitet, bis auf Sprit- und Telefonkosten wurde nichts erstattet.“ Und Schulsozialarbeiterin Stefanie Jaeger werde ihre frei werdenden Kapazitäten künftig an anderer Stelle einsetzen können. Den Abschlussbericht stellt Jaeger übrigens im Jugend- und Sozialausschuss der Samtgemeinde vor. Die Politiker tagen am Donnerstag, 14. November, ab 17 Uhr in der Mensa der Isenbütteler Grundschule. Die Sitzung ist öffentlich.

til

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