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Gifhorn Stadt Paten für unbegleitete Flüchtlinge gesucht
Gifhorn Gifhorn Stadt Paten für unbegleitete Flüchtlinge gesucht
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17:00 02.08.2016
Wollen die Hilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge verbessern: Tim Kruska vom Betreuungsverein (li.) und Martin Wrasmann von St. Altfrid suchen ehrenamtliche Paten. Quelle: Foto: Cagla Canidar
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Gifhorn

Seit November ist der Betreuungsverein Gifhorn für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge zuständig und übernimmt deren Vormundschaft. Dazu sind seit Februar zwei Hauptamtliche eingestellt, fünf ehrenamtliche Vormünder arbeiten mit. Aktuell geht es um 50 bis 60 Vormundschaften, sagt Geschäftsführer Tim Kruska. Dabei begleiten die Leute vom Betreuungsverein die 15 bis 17 Jahre alten Syrer, Afghanen, Iraner und Afrikaner beim Gang zu Behörde und Arzt, helfen beim Ausfüllen von Anträgen und bei der Suche nach Integrations- und Sprachkursen.

Bis diejenigen 18 Jahre alt und damit volljährig sind. „Sobald sie 18 sind, sind wir vom Betreuungsverein raus, doch die Probleme bleiben“, sagt Pastoralreferent Martin Wrasmann von der katholischen St. Altfrid-Gemeinde, die mit dem Betreuungsverein und der Egon-Gmyrek-Stiftung zusammen arbeitet und nun über die Vormundschaften hinaus den Flüchtlingen Hilfe anbieten will - über Patenschaften.

Sie suchen ehrenamtliche Paten (Kontakt: Tel. 05371-987411, Kruska@gifhorner-btv.de). Konkret soll es dabei darum gehen, Kontakte zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu knüpfen, um ihnen im Alltag zu helfen - auch nach dem 18. Geburtstag. Das können regelmäßige Kino- und weitere Veranstaltungsbesuche oder andere Freizeit-Unternehmungen sein. Ziel sei es unter anderem auch, die Sprachlernwilligkeit zu steigern. Gleichwohl sollten Interessierte keine Scheu vor den Flüchtlingen haben, sagt Kruska. Viele von denen sprechen ihm zufolge Englisch, und: „Sie lernen sehr schnell Deutsch.“

rtm

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