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Parkplatz-Ärger am Deutschen Haus

Gifhorn Parkplatz-Ärger am Deutschen Haus

Armin Schega-Emmerich hat die Nase voll. Er will es nicht länger hinnehmen, dass „Fremdparker“ die Stellflächen auf dem Privatgelände vor seinem Hotel Deutsches Haus blockieren. Der 67-Jährige droht damit, in Zukunft abschleppen zu lassen. Auch Radler und Mopedfahrer, die über sein Grundstück fahren, ärgern den Hotelier.

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Konsequenzen angekündigt: Das Privatgelände des Deutschen Hauses wird oft von Fremdparkern zugestellt, zudem gibt's Ärger mit rücksichtslosen Radlern.

Quelle: Photowerk (cc)

Gifhorn. Er setzt in diesem Punkt jedoch auf eine „einvernehmliche Lösung mit der Stadt“.

„Eine schwangere Mitarbeiterin unseres Betriebes wurde kürzlich von einem Radler fast über den Haufen gefahren“, ist Schega-Emmerich sauer. Schwellen auf der Fahrbahn hinter den Pfosten des Knickwalls, die Radfahrer bremsen und zum Absteigen bringen sollen, seien wirkungslos. Auch Schilder „Radfahrer absteigen“ würden ihre Wirkung verfehlen, berichtet der Chef des Deutschen Hauses. Ohne abzusteigen und zu schieben würden Rad- und sogar Motorroller-Fahrer die beliebte Abkürzung vom Knickwall über das Gelände des Deutschen Hauses nutzen, um in die Torstaße zu gelangen - und umgekehrt. „In den späten Abendstunden ziehen manchmal auch gröhlende Betrunkene über unser Grundstück“, berichtet Schega-Emmerich.

Die Situation führe zu Konflikten mit Mitarbeitern und Gästen. Eine Lösung müsse her - und die will der Chef des Deutschen Hauses „einvernehmlich“ in einem Gespräch mit Gifhorns Erster Stadträtin Kerstin Meyer finden. „So geht‘s jedenfalls nicht weiter“, steht für den Hotelchef fest.

Der Besuch beim Arzt oder der Einkaufsbummel in Geschäften oder auf dem Wochenmarkt: Schega-Emmerich will nicht mehr länger akzeptieren, dass seine Hotelparkplätze von „Fremdparkern“ zugestellt werden. „Dagegen werden wir zukünftig massiv vorgehen“, so der 67-Jährige. Er will Autos, die auf seinem Grund und Boden nichts zu suchen haben, in Zukunft abschleppen lassen.

ust

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