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Gifhorn Stadt „Pannenflicken“ für gefährliche Radwege
Gifhorn Gifhorn Stadt „Pannenflicken“ für gefährliche Radwege
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00:24 26.11.2014
Nominiert für Negativpreis: Der Radweg an der Wolfsburger Straße in Gifhorn mit chaotischem Schilderwald.
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Zum einen geht es um die Wolfsburger Straße in Gifhorn. Ein Teil dieser Strecke wurde mittlerweile ausgebessert, auf einem Kilometer Länge ist das Pflaster aber immer noch schadhaft. Dazu kommt ein chaotischer Schilderwald.

Zum anderen wird in Calberlah der nördliche Geh- und Radweg an der Hauptstraße kritisiert. Laut Pressemitteilung von Cycleride wird dort die Straßenverkehrsordnung „sträflich“ missachtet. Kritisiert wird von der Initiative, dass der Radweg in beide Fahrtrichtungen frei gegeben ist und Radfahrer nicht auf der Straße fahren dürfen. „Radfahrer werden somit in östlicher Richtung zum erwiesenermaßen äußerst gefährlichen Geisterradeln gezwungen“, heißt es weiter.

„Besonders unverständlich erscheint die Benutzungspflicht in Anbetracht der Tatsache, dass auf dem Weg 45 Einfahrten und Einmündungen zu passieren sind.“ Das bedeute, man habe statistisch gesehen alle 30 Meter „die realistische Chance, über den Haufen gefahren zu werden“.

Aus Sicht der Initiative Cycleride bestünden auf dieser Straße keinerlei Bedenken, als Radfahrer die Straße zu benutzen. Eric Liebold, Beauftragter des „Pannenflicken“-Preises, sagt dazu: „Wir sind insgesamt kein Freund von Innerorts-Radwegen, weil sie nur für trügerische Sicherheit sorgen.“

Und was passiert nun mit dieser Nominierung? Liebold: „Wir haben zeitgleich die Presse und die Gemeinden angeschrieben. Sie haben jetzt die Chance, darauf zu reagieren.“ Ansonsten werde im Januar 2015 entschieden, welche Gemeinde den bronzenen, silbernen oder gar goldenen „Pannenflicken“ erhält.

tru

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