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Gifhorn Stadt „Panikmache“: Lau kritisiert Klinikum-Betriebsratschef
Gifhorn Gifhorn Stadt „Panikmache“: Lau kritisiert Klinikum-Betriebsratschef
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18:00 23.09.2013
Klinikum-Verkauf: Landrätin Marion Lau kritisiert Betriebsratschef Hubertus Lux und wirft ihm „Panikmache“ vor. Ohne Zustimmung des Landkreises erfolge der Verkauf nicht. Quelle: Photowerk (Archiv)
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Mit seinen Spekulationen habe Lux dem Ruf des Klinikums geschadet, erklärt Lau, dass der zum Jahresende angekündigte Verkauf des Klinikums nur mit Zustimmung des Landkreises erfolgen könne. „Wir werden nur grünes Licht geben, wenn Helios in unsere Verträge mit Rhön einsteigt“, verweist Lau darauf, dass es darüber inzwischen auch Einvernehmen mit der Politik gebe.

In diesen Verträgen - von Helios liege inzwischen eine schriftliche Zusicherung vor - gebe es umfangreiche Vereinbarungen zur Standortsicherung, zum medizinischen Konzept und zum Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen, so Kreiskämmerer Manfred Linse.„Für den Aufbau von Horrorszenarien besteht kein Anlass“, erklärt die Landrätin.

„Die Galeere wurde verkauft, ohne dass mit den Sklaven gesprochen wurde“, hält Lux an seiner Kritik fest. Unter Helios würden sich die Arbeitsbedingungen weiter verschärfen. Rhön habe bereits die Küche, das Reinigungspersonal und die Info-Zentrale ausgegliedert, die Auslagerung des Labors sei der nächste Schritt, befürchtet Lux, dass bald weitere Mitarbeiter - darunter auch Technik und IT - in anderen Gesellschaften landen.

ust

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