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Gifhorn Stadt Otter-Zentrum: 700 Unterschriften gegen aktuelle Pläne
Gifhorn Gifhorn Stadt Otter-Zentrum: 700 Unterschriften gegen aktuelle Pläne
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18:56 27.11.2013
Übergabe: Bürgermeister Martin Rausch (v.l.) erhält von Reinhard Weißmann fast 700 Unterschriften gegen die aktuellen Erweiterungspläne des Otter-Zentrums. Quelle: Photowerk (ba)
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Rund 30 Bürger verfolgten die Sitzung, im Vorfeld wurden fast 700 Unterschriften gegen die aktuellen Pläne übergeben.

Trotz der Unterschriftenübergabe war schnell klar: Es gibt bei Politikern und Bürgern eine breite Zustimmung für eine Erweiterung des Otter-Zentrums. Nur soll die nicht zu Lasten des Freizeitgeländes westlich des Otter-Zentrums gehen, so die Bürger. Sie mahnten fehlende Alternativplanungen an und kritisierten, dass sich der Gemeinderat zu wenig um diese bemüht habe. Auch fühlten sich die Bürger unzureichend informiert.

Dem hielt nicht nur Bürgermeister Martin Rausch mit dem Hinweis auf mehrere öffentliche Sitzungen gegen, die die Bürger hätten besuchen können. Außerdem sei in der Presse regelmäßig über den Planungsstand berichtet worden.

Dieser Planungsstand befinde sich allerdings noch am Anfang, so die Politiker. Derzeit werde abgeklopft, ob eine Erweiterung grundsätzlich machbar ist, beispielsweise mit einer Förderung durch das Wirtschaftsministerium. Dazu soll es am 5. Dezember ein Gespräch geben.

Entsprechend fiel nach langer Diskussion der einstimmige Ratsbeschluss aus, den offenbar auch die Bürger akzeptieren konnten. Er sieht eine grundsätzliche Zustimmung zur Erweiterung vor, fordert vom Otter-Zentrum aber Kostenaufstellungen und Alternativplanungen ein und will die Bürger in einem Bürgerforum einbinden.

ba

KOMMENTAR

von
ThorstenBehrens

Es gibt in Hankensbüttel eine breite Basis für eine Erweiterung des Otter-Zentrums. Nur das „Wie“ der Erweiterung wird heftig diskutiert.
Der jetzt vom Gemeinderat auf den Weg gebrachte Beschluss ist eine elegante Lösung, um alle Möglichkeiten offen zu lassen, für alle Beteiligten.

Er ist auch ein Signal für die drei beteiligten Parteien: Er signalisiert dem Otter-Zentrum grundsätzliche Zustimmung, den Bürgern, dass der Rat ihre Bedenken ernst nimmt und den Politikern, dass es von den Bürgern akzeptierte Zwischenlösungen geben kann.
Der Beschluss ist aber gleichzeitig auch eine Verpflichtung für die Beteiligten.

Das Otter-Zentrum muss jetzt alternative Planungen vorlegen, der Rat muss die Bürger mit allen Mitteln informieren und letztlich die beste Lösung finden, und die Bürger müssen alle Mittel zu ihrer Information aktiv ausschöpfen – und, sofern sie irgendwann bei einer Entscheidung einer Minderheit angehören, diese nach demokratischen Spielregeln akzeptieren.

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