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Osterfeuer am Schlosssee soll nicht stattfinden

Gifhorn Osterfeuer am Schlosssee soll nicht stattfinden

Ein Osterfeuer in Gifhorn wird es in diesem Jahr vermutlich nicht geben. Gastronom Dimitrios Dangalis, der die Großveranstaltung am Schlosssee seit Jahren auf die Beine gestellt hat, will nicht mehr. Rückläufige Besucherzahlen und mangelnde Unterstützung durch die Stadt führt der Unternehmer als Gründe an.

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Das wird‘s wohl in 2015 nicht geben: Das beliebte Osterfeuer am Gifhorner Schlosssee muss ausfallen. Der bisherige Organisator zieht sich zurück.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Seit 2008 hat Dangalis, der gemeinsam mit Ehefrau Tanja die Brasserie Paula‘s erfolgreich betreibt, dafür gesorgt, dass das Osterfeuer am Haferberg brennt. „Ich mache es nicht mehr, denn die Ausrichtung dieser Veranstaltung ist einfach zu teuer“, erklärt der Gastronom. Er hätte sich gewünscht, dass die Stadt ihm zumindest einen Toilettenwagen kostenlos zur Verfügung stellt. „Auch die Kosten für die Brandwache durch die Gifhorner Feuerwehr - 60 Euro pro Stunde - musste ich alleine tragen“,so Dangalis. Zudem habe er auch das Personal für einen Sicherheitsdienst bezahlen müssen. Für die Abfuhr der Brandrückstände des Osterfeuers seien ebenfalls noch einmal Kosten angefallen. „Die Asche gilt als Sondermüll und muss auf die Deponie - das kostet 185 Euro pro Tonne“, weiß der Gastwirt.

„Meine Fixkosten haben sich zwischen 3500 und 4000 Euro bewegt“, sagt Dangalis. Bei schlechtem Wetter sei das Osterfeuer fast immer ein Zuschussgeschäft. „Hinzu kommt, dass die Besucherzahlen seit 2008 rückläufig sind und weniger konsumiert wird.“ 2,50 Euro für ein Bier - diesen Preis wollten viele nicht mehr zahlen.

„Vielleicht gibt es andere Gastronomen, die bereit sind, das Osterfeuer auszurichten,“ will sich Dangalis nicht mehr umstimmen lassen.

Dangalis hatte die Ausrichtung des Gifhorner Osterfeuers übernommen, nachdem die Ortsfeuerwehr auf Grund zunehmender Randale bereits 2005 einen Rückzieher gemacht hatte.

ust

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