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Ortswehren: Weniger Aktive, mehr Nachwuchs

Gifhorn-Gamsen Ortswehren: Weniger Aktive, mehr Nachwuchs

Gamsen. Dienstversammlung der fünf Ortswehren der Stadt Gifhorn: Mehr als 200 Teilnehmer aus Gifhorn, Gamsen, Kästorf, Wilsche und Neubokel waren dazu ins Gamsener Dorfgemeinschaftshaus gekommen. Sie hörten die Jahresberichte, musikalisch begleitet vom Musikzug der Feuerwehr Gifhorn.

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Geehrt und befördert: Während der Dienstversammlung gab es wieder einige Urkunden zu verteilen.

Quelle: Photowerk (ba)

Stadtbrandmeister Matthias Küllmer gab einen groben Rückblick, bevor sein Stellvertreter Uwe Reuß detaillierte Zahlen nannte (siehe Text links). Zwar gebe es fünf aktive Mitglieder weniger als im Vorjahreszeitraum, dafür sei aber der Nachwuchs gesichert. Gifhorn und Kästorf gründeten eine Kinderfeuerwehr, für die wegen des großen Andrangs schon nach kurzer Zeit ein Aufnahmestop verhängt werden musste.

„Probleme gibt es beim Digitalfunk. Es fehlt ein übergreifendes Konzept, und die vielen Möglichkeiten der neuen Technik erleichtern die Handhabe nicht gerade“, erklärte er. Positiv dagegen: Die Wehren können das von der Stadt gekaufte BGS-Gelände für Übungen nutzen.

Die anhaltende Serie der Containerbrände und die Zahl der Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen zehren an den Kräften der Wehren, so Küllmer. Ihre Zahl stieg um 22 (Containerbrände) beziehungsweise 15 (Brandmeldeanlagen) an.

Ehrenstadtbrandmeister Alfred Torsten Sauerbrei erhielt nachträglich noch die Hochwassermedaille des Landes für den Einsatz an der Elbe 2013 verliehen. Befördert wurden Maik Schaffhauser zum Oberbrandmeister, André Junge und Holger Mehlhase zu Hauptlöschmeistern, Andreas Werner und Gerhard Kuban zu Oberlöschmeistern sowie Karina Kehn zur Löschmeisterin.

ba

AZ-Info

Einige Zahlen

  • Mitglieder: Die fünf Wehren Gifhorn, Gamsen, Kästorf, Neubokel und Wilsche haben derzeit 359 aktive Mitglieder (Vorjahr 364), darunter sind 43 Frauen. Die Altersabteilung besteht aus 99 Mitgliedern. In der Jugendfeuerwehr sind 118 Mitglieder, darunter 42 Mädchen. Das ist ein Zuwachs von zehn. Im Musikzug spielen 25 Mitglieder.
  • Ausbildung: Alleine für die Umstellung auf Digitalfunk wurden rund 150 Feuerwehrleute geschult. Auf Stadt- und Landkreisebene gab es 95 Lehrgangsteilnehmer (unter anderem Truppmann, Maschinist und Erste Hilfe), auf Landesebene 27 Teilnehmer (unter anderem Gruppen- und Truppführerlehrgänge sowie für ABC).
  • Einsätze: Insgesamt rückten die fünf Wehren zu 518 Einsätzen aus (Vorjahr 531). Bei drei Einsätzen waren alle Wehren gemeinsam gefordert. Die Zahl der Wald- und Flächenbrände hat sich von 18 auf zehn reduziert, es gab 38 Feuer in sowie neun Feuer an Gebäuden. Sechs brennende Fahrzeuge mussten gelöscht werden. Die Zahl böswilliger oder grundloser Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen stieg von 70 auf 85, die Zahl der Container- und Mülleimerbrände von 46 auf 68. 50 Sturm-/Wasserschäden, 18 Personenrettungen und 14 eingeklemmte Personen gab es.
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