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Orkantief Felix: Zahlreiche Stromausfälle

Landkreis Gifhorn Orkantief Felix: Zahlreiche Stromausfälle

Landkreis Gifhorn. Stürmische Zeiten für den Landkreis: Die Orkantiefs Elon und Felix (AZ berichtete) haben seit Freitag zahlreiche Stromausfälle und Unwettereinsätze der Feuerwehren verursacht.

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Unwettereinsatz: Wie hier auf der Kreisstraße 31 bei Platendorf mussten zahlreiche Bäume von den Straße geräumt werden. Auch der Strom fiel zeitweise in einigen Orten aus.

Quelle: Putzlocher

Die Leitstelle verzeichnete von Freitag, 13 Uhr, bis Sonntag, 16 Uhr, insgesamt 40 Unwettereinsätze, wie Edgar Huwe von der Leitung mitteilte. Allein am Sonnabend mussten die Wehren 24 mal ausrücken. Meist waren Bäume, die von den bis zu 130 Stundenkilometer starken Böen umgerissen wurden, von den Straßen zu räumen. Mit neun Einsätzen war Gifhorn am stärksten betroffen, gefolgt von der Samtgemeinde Wesendorf mit sieben Einsätzen. Erfreulich: Menschen kamen laut Gifhorner Polizei nicht zu Schaden.

Dafür gab es viele Schäden am Stromnetz. „Wegen der angekündigten Orkane waren unsere Monteure frühzeitig in Bereitschaft“, so LSW-Sprecherin Birgit Wiechert. Mit Hochdruck sei daran gearbeitet worden, die Stromversorgung in den betroffenen Orten schnell wieder herzustellen. Im Laufe der nächsten Tage werden alle Leitungen überprüft und repariert, sagt sie.

Erste Störungen traten laut Wiechert am Freitag im nördlichen Landkreis auf: Betroffen waren mittags Wahrenholz und Groß Oesingen und teilweise Steinhorst sowie Kakerbeck, Mahnburg, Hagen und Teile von Knesebeck. Samstag ging es nachmittags weiter. Steinhorst, Lüsche, Sparkensehl, Hagen, Blickwedel und Auermühle, Knesebeck, außerdem Schönewörde, Vorhop, Transvaal, Weißes Moor und Oerrel, Ehra, Voitze, Tülau, Bergfeld, Tiddische, Hoitlingen und Brackstedt, Eischott, Teile von Rühen, Giebel, Parsau, Croya, Zicherie und Kaiserwinkel waren meist für eine halbe Stunde betroffen, dann war der Schaden behoben.

Wiechert: „Von beschädigten Leitungen geht Lebensgefahr aus, man sollte sich ihnen nicht nähern, sondern die LSW unter Tel. 05362-12273 informieren.“

ba

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