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Gifhorn Stadt Orkan-Schäden: Förster haben noch gut zu tun
Gifhorn Gifhorn Stadt Orkan-Schäden: Förster haben noch gut zu tun
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00:16 05.03.2016
Ein Orkan, der immer noch nachwirkt: In den Wäldern rund um Gifhorn laufen noch Aufräumarbeiten. Quelle: Photowerk (mpu Archiv)
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„Wir sind noch voll im Gange“, sagt Christian Schölkmann von der Forstbetriebsgemeinschaft Dannenbüttel. Die rechnet für Gifhorn, Sassenburg, Boldecker Land und Isenbüttel mit rund 60.000 Festmetern Holz, die Siegfried am 5. Juli 2015 umgeworfen oder abgebrochen hat. Allein im Stadtgebiet sei das Vierfache eines Jahreseinschlags verloren gegangen.

Genug zu tun für die drei Harvester-Teams und die drei mit Hand arbeitende Gruppen - jeweils drei bis zehn Leute. „Die reine Sturmholzaufarbeitung und -beseitigung in den großen Flächen wird im April/Mai beendet sein.“ Neben vier Mitarbeitern aus dem Stammpersonal hat Schölkmann zahlreiche Honorarkräfte geordert.

Das Entfernen von Bruch- und Fallholz ist in den Landesforsten inzwischen abgeschlossen, sagt deren Sprecher Stefan Fenner. Dennoch gibt es noch zu tun - nämlich neu anzupflanzen. Dabei ist der März ein entscheidender Monat.

Das „Zeitfenster“ fürs Pflanzen geht laut Fenner nämlich nur bis Anfang April, je nach Wetter vielleicht auch noch bis Mitte April. Danach könne erst wieder im Herbst gepflanzt werden. „Das wird nicht alles in einer Saison machbar sein“, sagt Fenner über die Waldverjüngungen in den Revieren Barnbruch, Ringelah und Malloh. Seine Prognose: Noch zwei Jahre werde man damit beschäftigt sein.

Ist das Fallholz endgültig draußen, „werden wir das Nachpflanzen in Ruhe angehen“. Dabei lege man sich für die nächsten 150 Jahre fest. „Und das wollen wir nicht übers Knie brechen.“

rtm

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