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Gifhorn Stadt Open-Air-Gottesdienst auf Marktplatz
Gifhorn Gifhorn Stadt Open-Air-Gottesdienst auf Marktplatz
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15:58 26.12.2013
Immer wieder zugkräftig: Mehrere Hundert Gifhorner nahmen am Open-Air-Gottesdienst zu Heiligabend auf dem Marktplatz teil. Es war der letzte für Superintendent Michael Thiel. Die Gitarre durfte dabei natürlich nicht fehlen... Quelle: Photowerk (mpu)
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Wohl dem, der sein Windlicht per Knopfdruck einschalten konnte: Alle anderen hatten ihre Last mit den Böen. „Meines leuchtet auch wieder“, sagte Superintendent Michael Thiel, der dazu noch Windgeräusche auf dem Mikro übertönen musste.

Der Inhalt seiner Ansprache wog schwerer als alle Unbillen des Wetters. Er griff ein Thema auf, das sich auch Bundespräsident Joachim Gauck auf die Fahne geschrieben hatte. „Mit großer Hoffnung brechen Menschen in Afrika auf und stranden in Lampedusa, wenn sie nicht vorher untergegangen sind. Sie sind ebenso falschen Hoffnungen aufgesessen wie jene Frauen aus Osteuropa, die in Deutschland arbeiten wollten und im Bordell landeten.“

Thiel sprach in seiner letzten Heiligabend-Predigt - er verlässt den Kirchenkreis Gifhorn im neuen Jahr - den Gifhornern Hoffnung zu. „Es ist eine schöne Atmosphäre“, begründet Manuela Arend, dabei zu sein. Janina Wolff von der Sahl hatte noch einen weiteren Grund: „Weil die Hunde mitkönnen.“ Sie wanderte mit Hündin Maiti vom Jägerhof zur St.-Nicolai-Kirche. „Der Hund ist gechillt und kriegt seinen Segen.“

rtm

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