Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Össelkämpe: Patt im Bauausschuss
Gifhorn Gifhorn Stadt Össelkämpe: Patt im Bauausschuss
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:28 01.09.2014
Bauausschuss Rötgesbüttel: Anwohner machten ihrem Ärger über die geplante Verkehrsanbindung des Baugebiets Össelkämpe Luft. Quelle: Photowerk (co)
Anzeige

50 Unterschriften haben Anlieger der Straße Masch gesammelt und einer Stellungnahme beigefügt. So rechnet Bernd Roscher durch das neue Baugebiet mit zu 300 Autos mehr, die an einer Kreuzung ohne Ampel auf die B 4 fahren wollen. „Das ist schon jetzt ein Problem“, warnte Roscher vor einer Unfallgefahr. Die Liste der Kritikpunkte der Bürger ist lang: Die Masch als einzige Zufahrt, fehlende Stellungnahmen von Behörden, zunehmender Verkehr auf der B 4 und langes Warten auf die Umgehungsstraße.

Die Gemeinde argumentiert, dass die Masch als Anbindung genüge. Die Straße sei breit genug und die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr habe in ihrer Stellungnahme nur auf fehlende Zuschüsse für Lärmschutz verwiesen. „Wir sind mit der Planung im rechtssicheren Raum“, sagte Vorsitzender Hermann Schölkmann (W.i.R.).

Bürgermeister Stefan Konrad betonte, die Gemeinde versuche seit 2010, Bauland zu entwickeln. „Das ist eine zwingende Notwendigkeit.“ Bevölkerungszuwachs sei die einzige Möglichkeit, Infrastruktur wie Schulen und Krippen auf Dauer zu erhalten und Steuern einzunehmen. „Es geht auch um Abwägung öffentlicher und privater Belange. Das ist sträflich vernachlässigt worden“, entgegnete Roscher.

Das Ende vom Lied: Schölkmann und Oliver Schacht (W.i.R.) stimmten mit Nein, Mike Losekamm und Bürgermeister Stefan Konrad (beide SPD) mit Ja. Ein Patt, also keine Empfehlung des Bauausschusses für den B-Plan. Nun ist der Gemeinderat am Zug.

Einbahnstraße als Lösung?

In einer früheren Variante war eine Einbahnstraße durch die Össelkämpe vorgesehen: Über die Masch sollte der Verkehr zum Baugebiet und über den Lehmweg wieder zur B 4 fließen. Doch dafür fehlt Land. „Die Fläche ist als Ausgleichsfläche vorgesehen und müsste umgewidmet werden“, so Hermann Schölkmann.

Die Planung hätte verschoben werden müssen. Für Bernd Roscher ein Unding, auch weil der Eigentümer der Fläche nicht verkaufen wolle. „Ich kann doch keine Fläche beplanen, die mir nicht gehört.“ Roscher vermutet, dass die Einbahnstraßen-Lösung dem Investor IDB schlicht zu teuer sei. „Es ist noch gar nicht bekannt, wie teuer das wird“, meinte Bürgermeister Stefan Konrad.

Eine Bodenuntersuchung stehe noch aus. „Die Gemeinde will diesen Weg, aber wir mussten die Planung vom B-Plan abkoppeln, sonst hätten wir noch ein Jahr warten müssen.“

co

Meinersen. Es gibt keine Rekordzahlen zu vermelden, aber „es war eine gute Saison“, resümiert Werner Pratzer. Der Schwimmmeister im Meinerser Waldbad blickt zurück auf den Sommer. Danach kamen im Vorjahr 83.444 Gäste. „In dieser Saison waren es bislang 71.272, bis zum 15. September kommen wir auf 75.000 Besucher“, schätzt er.

01.09.2014

Vollbüttel. Mit geübtem Auge kann man sehen, an welchen Stellen im Film geschrieen und an welchen geflüstert wird. Das stellten die drei Kinder fest, die zum Ferienspaß ins Kinomuseum nach Vollbüttel gekommen waren. Und sie testeten, wie leicht entflammbar ein Film ist.

01.09.2014

In Brand gesetzt wurde in der Nacht zu Freitag ein Papiermüllcontainer in der Gifhorner Bergstraße.

29.08.2014
Anzeige