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Gifhorn Stadt Ärger um wildes Campen am Laubberg
Gifhorn Gifhorn Stadt Ärger um wildes Campen am Laubberg
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00:18 27.07.2018
Ärger am Laubberg: Wildes Campen von Obdachlosen am alten Hubschrauberlandeplatz sorgt für Diskussionen. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Abendlicher Einsatz nach Anwohner-Beschwerden: Das Ordnungsamt habe gleich nach Bitte um Amtshilfe mehrere Polizeibeamte zum Ortstermin mitgenommen, bestätigte Polizeisprecher Thomas Reuter auf AZ-Nachfrage. „Es ging um wildes Campen.“ Seine Kollegen hätten Personalien festgestellt und Platzverweise ausgesprochen. „Die Stadt hat der Polizei nun das Hausrecht übertragen.“ Was bedeute, dass die Polizei künftig auf kurzem Dienstweg tätig werden könne.

Beliebter Treffpunkt

„Das ist seit Jahren ein beliebter Treffpunkt in der Szene“, sagt Uwe Bilau vom Tagestreff MoinMoin über den Hubschrauberlandeplatz. Die Etablierung von Security habe die Obdachlosenszene von den Einkaufszentren an der Braunschweiger Straße dorthin verdrängt, sagt Reuter. Das ist auch der Stadtverwaltung bewusst. Im Amt laufen immer wieder Beschwerden auf, bestätigt Rathaus-Sprecherin Annette Siemer.

Bislang ist den Behörden zufolge keine Gefahr für die Bevölkerung von den Menschen ohne feste Bleibe ausgegangen. „Uns sind keine Straftaten bekannt, bei denen Dritte belästigt wurden“, so Reuter. Es gebe zwar immer wieder Vorfälle, doch dabei handele es sich um Streitigkeiten innerhalb der Gruppe.

Angst vor den Hunden

„Uns ist aber bewusst, dass sich viele Spaziergänger immer wieder ängstigen, wenn sie insbesondere größeren fremden Hunden begegnen, die nicht angeleint sind“, so die Rathaus-Sprecherin weiter. „Keiner dieser Hunde ist der Stadt Gifhorn als gefährlich bekannt, und zum Zeitpunkt der Besuche vor Ort konnte auch keine Gefährdung festgestellt werden“, sagt Siemer. Deshalb sprechen laut Siemer sowohl die Mitarbeiter des Fachbereichs Ordnung als auch die des Tagestreffs MoinMoin die Hundebesitzer immer wieder an.

Schwierige Gespräche

Doch die Gespräche sind offenbar auch für erfahrene Sozialarbeiter nicht einfach. „Einige dort sind auch Besucher von uns“, sagt Bilau. Doch bei weitem nicht alle. Und es seien einige darunter, „die erreichen wir nicht mehr“, räumt der Sozialarbeiter ein. Auf Einsicht nach guten Worten zu hoffen, sei da „zu optimistisch“. Gegen Gruppendynamik in Verbindung mit Alkohol „kommen wir nicht an“.

Reuter und Siemer ist bewusst, dass Aufenthaltsverbote das Problem nicht lösen, sondern nur einmal mehr weiter verlagern. Der Polizeisprecher: „Da sind jetzt andere Institutionen gefordert.“

Von Dirk Reitmeister

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