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Gifhorn Stadt OHE als Wolfsburger Vorortbahn?
Gifhorn Gifhorn Stadt OHE als Wolfsburger Vorortbahn?
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18:06 15.05.2014
Diskussion über Ohretalbahn: Die Trasse könnte eine Zukunft als Wolfsburger Vorortbahn oder Rad- und Wanderweg haben. Quelle: Alexander Täger
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„Das wird verdammt schwierig“, sagte Dennis Egbers-Schoger vom ZGB. Auch weil die Trasse bei der Landesprüfung durchfiel, seien die Chancen „nicht gerade gestiegen“. Aber: Bekäme Wolfsburg die diskutierte Stadtbahn, wäre das eine Perspektive. „Wenn die Ohretalbahn eine Zukunft hat, dann als Vorortbahn für Wolfsburg.“

Weder das Glunz-Werk, noch die Kommunen hätten Interesse am Streckenerhalt bekundet, verdeutlichte OHE-Eisenbahnbetriebsleiter Sebastian Schülke. Nur der Flecken Brome habe sich Bedenkzeit ausgebeten. Um die Strecke vor der Entwidmung zu bewahren, könnte aber ein Trassensicherungsvertrag mit der OHE geschlossen werden, bei dem diese die Erhaltungskosten (10.000 bis 50.000 Euro) erstattet bekommt.

„Wolfsburg versucht, den Verkehr aus der Stadt herauszuhalten“, so der Gifhorner Landrats-Kandidat und Wolfsburger Stadtrat Thomas Muth (Grüne). Käme eine Stadtbahn, könne er sich vorstellen, dass Wolfsburg ein „vitales Interesse“ an der Trasse nach Rühen habe. CDU-Landratskandidat Dr. Andreas Ebel stimmte zu, „interkommunal denken“ zu müssen und schlug einen runden Tisch vor.

Nach einem Gespräch mit der Stadt Wolfsburg sieht Bromes Bürgermeister Gerhard Borchert keine großen Chancen für die Bahn mehr. Interessant fand Borchert aber Schülkes Vorschlag, die Trasse als Rad- oder Wanderweg zu nutzen, bis eine Wiederbelebung möglich sei.

tgr

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