Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt OBS Papenteich: Konzept ist landesweite Premiere
Gifhorn Gifhorn Stadt OBS Papenteich: Konzept ist landesweite Premiere
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:00 06.06.2014
Schüler im Techniklabor der Oberschule Papenteich: Die Schule bietet ab dem nächsten Schuljahr den gymnasialen Zweig mit technischem Schwerpunkt an. Quelle: Photowerk (co)
Anzeige

Bereits ab der fünften Klasse ist technischer Unterricht Pflicht - und das bis zum zehnten Jahrgang. Es gibt mehr Stunden in Deutsch, Englisch und Mathematik. Die Fächer Physik, Technik und Kunst wollen die Lehrer miteinander verbinden, beispielsweise beim technischen Zeichnen.

Und ab der fünften Klasse wird zunehmend differenziert. „Das erste Halbjahr des fünften Jahrgangs ist Findungsphase“, so Korn. In Mathe wird schon ab Klasse fünf differenziert, in Englisch ab Klasse sechs und in Deutsch ab der siebten Klasse. Wer den gymnasialen Zweig wählt, für den kommt in Klasse sechs Französisch als zweite Fremdsprache auf den Lehrplan. Ab dem achten Jahrgang gibt es gymnasialen Klassen für die Schüler, die auf das Gymnasium wechseln wollen.

Und: „Die Arbeit in Projekten wird eine immer größere Rolle spielen“, erklärte Ulrich. So soll der Unterricht von Erdkunde und Geschichte teils in Projekttagen gebündelt werden. „Es geht darum, über den Tellerrand des Faches hinaus Zusammenhänge zu erkennen“, so der Rektor.

Die OBS Papenteich ist Ganztagsschule und setzt auf praxisorientiertes und selbstständiges Lernen. Unterstützung findet die Schule bei Partnern aus der Wirtschaft, die ihrerseits daran interessiert sind, zukünftige Fachkräfte für technische Berufe zu finden. Ein Beispiel ist die kulinarische Landkarte, an der die Schüler derzeit arbeiten. Darauf sollen regionale Spezialitäten zu finden sein – knapp 25 Betriebe sind bereits dabei, vom Hofladen über die Imkerei bis zum Restaurant. Bei einem Kochworkshop in der Autostadt haben die Schüler außerdem eigene Rezepte erarbeitet. Am 28. Juli wollen die Schüler zum Beispiel selbstgemachte Burger anbieten. Derzeit arbeiten die Schüler an der Gestaltung von Landkarte und Logo. Das ist nur eines von vielen Projekten, mit denen das Leben in die Schule geholt werden soll, um die Schüler auf selbiges vorzubereiten, wie es Leiter Heinz-Dieter Ulrich erklärt. So sollen die Schüler lernen, ihre Fähigkeiten einzuschätzen und ihre Arbeiten zu präsentieren. „Und sie merken, dass sie etwas bewirken können“, so der Schulleiter.

co

Anzeige