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Gifhorn Stadt Nur noch null Zentimeter hohe Radweg-Borde
Gifhorn Gifhorn Stadt Nur noch null Zentimeter hohe Radweg-Borde
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00:18 15.12.2017
So nicht wieder: Bei künftig zu bauenden Geh-/Radwegen sollen Bordsteine wieder ganz auf null Zentimeter abgesenkt werden.  Quelle: Archiv
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Gifhorn

In Absprache mit dem Behindertenbeirat und gemäß einer DIN-Norm sind beim neuen Radweg entlang von Hamburger Straße und Hauptstraße in Gamsen und Kästorf die Bordsteine auf drei Zentimeter Höhe geblieben, damit Sehbehinderte auch an Einmündungen neben den Rillensteinen einen deutlichen Anhaltspunkt dafür haben, wo der Gehweg endet. Häufig müsse man Kompromisse eingehen und Interessen abwägen, sagte Dirk Reuß, CDU-Ratsherr und Gamsens Ortsbürgermeister, der den Antrag und den Begriff Feldversuch in der Sitzung einbrachte.

Doch das habe sich nicht bewährt, der Radweg sei schlecht zu befahren. Künftig sollen an kombinierten Geh-/Radwegen an der Radfahrerspur die Bordsteine wieder auf null Zentimeter abgesenkt werden.

Für Jürgen Völke, ULG-Ratsherr und Ortsbürgermeister in Kästorf, ist das ein „Null-Antrag“. „Weil er nichts wert ist.“ Er beziehe sich auf künftig zu bauende Radwege. Die Stadt werde aber in absehbarer Zeit kaum Radwege bauen, für die der Antrag in Frage käme. Wenn etwas verbessert werden sollte, dann an „den vorhandenen Schrott-Radwegen“.

Gunter Wachholz und Ulrich Stenzel von der SPD verwiesen darauf, dass die Stadt den Radweg gemäß einer DIN-Norm gebaut habe. Wie rechtssicher sei es, sich künftig nicht mehr daran halten zu wollen? Die Bedenken konnte Bürgermeister Matthias Nerlich ausräumen: „Normen sind keine Gesetze.“ Es sei nur die Frage, ob Fördermittelgeber wie im Fall Gamsen und Kästorf die DIN-Norm verlangten.

Der Antrag auf Nullabsenkung wurde mit 20 Ja bei 15 Nein und drei Enthaltungen beschlossen.

Von Dirk Reitmeister

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