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Gifhorn Stadt Noro-Virus: Noch keine Entwarnung für den Landkreis
Gifhorn Gifhorn Stadt Noro-Virus: Noch keine Entwarnung für den Landkreis
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18:00 15.12.2016
Noro-Virus: Der Landkreis rechnet zum Jahresende mit einer Erhöhung der Fallzahlen. Quelle: Archiv
Gifhorn

„Wir sind noch nicht durch“, warnt Kraft. Im Gegenteil, er rechne mit einer deutlich schwereren Noro-Virus-Saison 2016/17. „Während von der 44. bis 48. Kalenderwoche 2015 in Niedersachsen 455 Erkrankte gemeldet wurden, waren es im gleichen Zeitraum 2016 bereits 865 Fälle.“ Untypisch sei, dass die ersten Fälle bereits im Oktober gemeldet wurden.

Betroffen seien oft Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Altenheime und Krankenhäuser. Weil der Noro-Virus hoch ansteckend ist, treten die Erkrankungen laut Kraft gehäuft auf. Deshalb informiere das Gesundheitsamt die Einrichtungen über nötige Hygienemaßnahmen.

So müssten zum Beispiel unter Umständen Desinfektionsmittel gegen solche ausgetauscht werden, die auch Viren abtöteten. Handschuhe, Schutzkittel, häufigeres Händewaschen und tägliche Wischdesinfektion seien ebenso angesagt.

Die Inkubationszeit betrage höchstens 72 Stunden. „Das geht sehr schnell.“ Dann treten die Symptome auf: Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, heftiges Erbrechen und Durchfall. „Ohne begleitende Grunderkrankungen bestehen die Beschwerden etwa zwölf bis 48 Stunden“, sagt Kraft.

Vor allem für alte Menschen und Menschen mit Vorbelastungen könne der Noro-Virus eine ernstere Angelegenheit werden. Sie sollten zum Arzt gehen.

rtm

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