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Norddeutsche Realisten: „Mal sehen, was hier im Auge zwickt“

Meinersen Norddeutsche Realisten: „Mal sehen, was hier im Auge zwickt“

Meinersen. Der Startschuss für „Meinersen 2013“ ist gefallen. Um das Leben in dem Ort für die Nachwelt zu dokumentieren, sind Fotografen gefragt, Bilder beim Künstlerhaus einzureichen (AZ berichtete). Maler der bekannten Gruppe „Norddeutsche Realisten“ sind zudem von Dirk Bösenbeg zur subjektiven Bestandsaufnahme des Lebens in Meinersen aufgefordert. Seit gestern sind sie im Ort.

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Bild- und Fotoband über Meinersen: Nikolaus Störtenbecker und Frank Suplie – Mitglieder der Norddeutschen Realisten – malen „auf Sicht in der Natur“.

Quelle: Hilke Kottlick

Der 73-jährige Nikolaus Störtenbecker von der Flensburger Förde und der 63-jährige Frank Suplie aus Berlin scheinen einem Film entsprungen zu sein. Nahezu malerisch mutet ihr Auftritt am Oker-Ufer am Meinerser Rathaus an. Den Hut auf dem Kopf und den Pinsel in der Hand versuchen die beiden Künstler erste Eindrücke auf Leinwand zu übertragen. „Wir malen auf Sicht“, erläutert Störtenbecker das Programm der Norddeutschen Realisten, die sich als Gruppe - als Künstlergemeinschaft - dem gemeinsamen Malen in der Natur verschrieben hat.

Laut Frank Suplie ist Störtenbecker Mitbegründer dieser Künstlergruppe. Sie nahm ihren Anfang 1989 im hessischen Kleinsassen mit einem ersten Realisten-Symposium, veranstaltet von der Kreisvolkshochschule Fulda. „Wir waren sechs Künstler und haben gemeinsam dasselbe Dorf gemalt“, blickt Störtenbecker zurück. Diesem Maler-Treffen folgten viele weitere in Mitteljütland, im Flensburger Hafen, in Schleswig, auf Helgoland oder an der Flensburger Förde.

Jetzt ist laut Auftrag der Bösenberg-Stiftung Meinersen der Ort eines Freilicht- oder auch Pleinair-Symposiums von vier Norddeutschen Realisten. Unbefangen gehen sie laut Störtenbecker ans Werk - „mal sehen, was uns hier in den Augen zwickt“.

hik

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