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Noch keine Aussage des Verdächtigen

Hintergründe der Bluttat weiter unklar Noch keine Aussage des Verdächtigen

Nach der Festnahme eines 25-jährigen Gifhorners in Ungarn - er soll vor eineinhalb Wochen einen Wolfsburger (27) auf einem Parkplatz in der Herzog-Franz-Straße mit einem Messer verletzt haben - suchen Staatsanwaltschaft und Polizei weiterhin nach der Tatwaffe.

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Festnahmen in Gifhorn und Ungarn: Polizei und Staatsanwaltschaft rätseln noch über die Hintergründe der Bluttat.

Quelle: Archiv

GIfhorn. „Das Messer ist bisher noch nicht aufgetaucht“, erklärt Erste Staatsanwältin Christina Pannek, Sprecherin der Hildesheimer Staatsanwaltschaft. Wann der 25-Jährige - er soll nach AZ-Informationen von Zielfahndern entdeckt und festgenommen worden sein - ausgeliefert werde, sei ebenfalls noch unklar. Warum es auf dem Parkplatz zu der Messerattacke gekommen sei, könnten Polizei und Staatsanwaltschaft zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls noch nicht sagen. „Die Motivlage ist unklar, vielleicht bringt die Vernehmung des 25-Jährigen etwas - falls er mit uns reden will“, so die Erste Staatsanwältin.

Neben dem mutmaßlichen Messerstecher sitzen inzwischen auch sechs Angehörige des Opfers in Untersuchungshaft (AZ berichtete). Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, den 36-jährigen Bruder des Täters über drei Stunden gefoltert zu haben, um den Aufenthaltsort des mutmaßlichen Messerstechers herauszufinden. Die sechs Angehörigen - sie sind zwischen 17 und 31 Jahre alt - wurden in der vergangenen Woche bei einem Großeinsatz der Polizei im Gifhorner Blumenviertel in einem Mehrfamilienblock festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft legt ihnen gemeinschaftliche Geiselnahme mit gefährlicher Körperverletzung zur Last. Gegen den 25-Jährigen wird wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Im Fall einer Verurteilung drohen allen Beteiligten lange Freiheitsstrafen.

ust

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