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Noch immer keine Ruhe im Sonnenweg

Gifhorn Noch immer keine Ruhe im Sonnenweg

Gifhorn. Seit Jahren kämpfen die Sonnenweg-Anwohner für eine Verkehrsberuhigung vor ihrer Haustür und sehen sich durch ein Verwaltungsgerichtsurteil bestärkt - das die Stadt allerdings noch nicht umgesetzt hat. Den Sinn eines Tempo-Messgerätes, das die Stadt jetzt auf dem Sonnenweg aufgestellt hat, zweifelt Anlieger Siegfried Mohns an.

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Ärger im Sonnenweg: Ein Anwohner kritisiert den Standort dieser Tempomessung.

Quelle: Lea Rebuschat

Ein „böser Smiley“ für jeden Raser: Für Mohns steht fest, dass das Tempomessgerät „keinen Autofahrer dazu bringt, die erhöhte Geschwindigkeit zu reduzieren“. Auch sei der Standort für das Gerät völlig falsch gewählt und bringe darum keine zuverlässigen und realistischen Wert. „Das Geräte steht kurz hinter der Einmündung zur Benzstraße, und hier gilt rechts vor links“, kritisiert Mohns. Folglich werde in den überwiegenden Fällen vorher abgebremst, so dass die Tafel meistens nur Werte von knapp über 30 km/h oder sogar darunter anzeige.

„Die eigentliche und tatsächliche Geschwindigkeit erreichen die Fahrzeuge mit Tempo 40 bis 50 und mehr im Bereich Sonnenweg 59 bis 47“, steht für Mohns fest, dass fast alle Autofahrer die Tempo-30-Regelung ignorieren. „Hier liegt die Problemstrecke: Stünde das Messgerät an dieser Stelle, hätte die Stadt realistische Werte für Schnellfahrer - davon ausgehend, dass das Geräte Daten speichert und diese ausgelesen werden“, sagt Mohns.

Mohns, der früher selbst Mitarbeiter einer Verwaltung war, will mit anderen Sonnenweg-Anwohnern im November ins Rathaus gehen. „Dann sollen laut Bürgermeister Matthias Nerlich Vorschläge zur Tempo-Reduzierung präsentiert werden.“ Die Sonnenweg-Anlieger würden jedoch nicht akzeptieren, dass sie für diese Maßnahmen zur Kasse gebeten werden. „Die Stadt allein trägt die Verantwortung dafür, dass sich der Verkehr in diesem reinen Wohngebiet so aufgebaut hat.“

ust

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