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Gifhorn Stadt Noch gibt es Funklöcher im freien W-Lan
Gifhorn Gifhorn Stadt Noch gibt es Funklöcher im freien W-Lan
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00:20 01.04.2018
Freies W-Lan in der Fußgängerzone: Die Wirtschaftsförderung der Stadt und der Verein Freifunk arbeiten am Ausbau des Netzes. Quelle: Sebastian Preuß Archiv
Gifhorn

 Rund um den Marktplatz, am Café Magie, bei Galipp und am südlichen Ende der Fußgängerzone sowie bei Famila, an der Grille, am Alt Gifhorn und am Rewe-Markt Magdeburger Ring hat der Verein Freifunk Uelzen bereits Knoten installiert. Es gibt öffentliche Routeranlagen am Rathaus, aber vor allem machen Geschäftsleute das Netz möglich, indem sie ihre Router ins Freifunk-Netz zuschalten lassen oder extra Router in Betrieb nehmen.

„Wir haben bisher zehn Hotspots“, sagt Martin Ohlendorf, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketinggesellschaft Wista. „Der nördliche Bereich der Fußgängerzone ist gut versorgt.“ Das sagt auch Gunar Weiss vom Verein Freifunk Uelzen. Beide wissen, dass sie die Werbetrommel noch kräftiger rühren müssen. Weiss: „Wir müssen Klinken putzen und dafür werben, dass freies Internet in der Innenstadt Mehrwert bringt.“ Vor allem bei Geschäftsleuten, denn eine Bestückung der Straßenlampen mit Sendern habe sich zerschlagen.

Sich am Aufbau des Netzes zu beteiligen, bedeute Aufwand, räumt Weiss ein. Nicht immer sei der firmeneigene Router nahe des Schaufensters, so dass er in die Fuzo hinaus strahlen könnte. Der Verein stelle für einmalig 70 Euro betriebsbereite Router bereit. Und Weiss versichert, dass das eigene Netz des Geschäfts vom öffentlichen getrennt sein werde. „Mein Ziel ist, fünf weitere Hotspots noch im ersten Halbjahr dazu zu bekommen“, so Ohlendorf. Davon seien drei fest zugesagt.

Weiss kündigt auch in anderer Hinsicht eine Verbesserung an. Aktuell arbeite der Verein aus rechtlichen Gründen mit Servern in Skandinavien. Folge: Über das freie W-Lan kommen die Nutzer beispielsweise auf Google Schweden und erhielten Netflix auf Englisch. Man arbeite aber daran, noch in diesem Jahr mit deutschen Servern arbeiten zu können.

Von Dirk Reitmeister

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