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Nicht mehr jeder darf in der Bürgerbegegnungsstätte feiern

Wasbüttel Nicht mehr jeder darf in der Bürgerbegegnungsstätte feiern

Wasbüttel . Ganz leicht tat sich ein Teil des Wasbütteler Rats nicht mit der Entscheidung, dass die Bürgerbegegnungsstätte künftig grundsätzlich nicht mehr für Geburtstagsfeiern an unter 30-Jährige vermietet wird.

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Neue Regelung: Die Bürgerbegegnungsstätte darf grundsätzlich nicht mehr für Geburtstagsfeiern von unter 30-Jährigen gemietet werden.

Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)

Zwar fiel die Entscheidung für diese Regelung mit großer Mehrheit, es gab aber auch kritische Stimmen.

Grund dieser Satzungsänderung waren Beschwerden von Anwohnern, die sich über Lärm - durch Musik ebenso wie durch Autos - beschwert hatten. Verschmutzungen und Sachbeschädigungen kamen obendrauf, wie Bürgermeister Lothar Lau berichtet hatte.

„Das ist ein rigider Einschnitt, aber andere Gemeinden regeln es ähnlich“, hatte sich Britta Schliephacke (SPD) informiert, sie enthielt sich der Stimme. „20- bis 25-Jährige sind doch Erwachsene, und wenn sie den angerichteten Schaden bezahlen, ist alles okay“, meinte Rainer Schinkel (parteilos).

Das sah Ernst Lütje (CDU) anders: „Es gibt auch Schaden, der nicht reguliert werden kann“, verwies er auf die Lärmbelästigungen. Und Lau ergänzte, dass erstens nur wenige in dieser Altersgruppe überhaupt anfragen und zweitens es bewirtschaftete Räume gebe, die angemietet werden könnten. „Da ist dann eine Aufsicht vor Ort, die Hausrecht hat und sofort eingreifen kann“, sagte Lau.

Er halte die Satzungsänderung weniger für einen Akt der Bevormundung als für einen Schutz des Gemeindeeigentums. Zumal das Wort „grundsätzlich“ bedeute, dass im Einzelfall Ausnahmen genehmigt werden könnten.

Schinkel und Alex Birke (SPD) stimmten gegen die Satzungsänderung, Schliephacke enthielt sich.

tru

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