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Nicht alle freut die Zeitumstellung

Landkreis Gifhorn Nicht alle freut die Zeitumstellung

Landkreis Gifhorn. Kaum jemand, der nicht gähnt, kaum jemand, der richtig fit ist. Die Umstellung auf die Sommerzeit macht vielen zu schaffen. Die Uhren werden in der Nacht zum Sonntag um eine Stunde vorgestellt.

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Illustration - Eine Uhr steht am 26.03.2015 in Potsdam (Brandenburg) symbolisch auf 3 Uhr. Am 29.03.2015 beginnt die Sommerzeit, die Uhren werden von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Foto: Ralf Hirschberger/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Munter bleiben, heißt es da besonders für Berufstätige, die zeitig aus den Federn müssen.

Um 3.30 Uhr steht Martina Block-Brandes aus Dannenbüttel zur Winterzeit auf, um die AZ früh morgens auszutragen. Ab sofort verlässt sie ihr Bett nun bereits um 2.30 Uhr, und das gefällt ihr gar nicht. „Es dauert zwei Monate, bis sich der Körper daran gewöhnt hat“, sagt sie und wünscht sich „die Winterzeit fürs ganze Jahr“.

Auch Bäckermeister Torsten Hacke würde gern die jetzige Zeit beibehalten. „Wenn es nach mir geht, gehört die Zeitumstellung abgeschafft“, sagt er. Es mache ihm viel Arbeit, die Uhren an Öfen und Kassen, in der Backstube und in den Lieferwagen umzustellen.

Der Polizeibeamte Stefan Meinecke freut sich auf die Sommerzeit. „Früh aufzustehen macht mir nichts aus“, sagt er. Er fange häufig um sieben Uhr mit der Arbeit an und freue sich dann auf einen langen Feierabend. Jan Fitzner arbeitet in der Diakoniestation Meinersen und muss an manchen Tagen besonders früh raus. Für ihn ist die Zeitumstellung „kein Problem“, sagt er. „Dann gehe ich eben eine Stunde früher ins Bett.“

Das sieht Jürgen Plank aus Weyhausen ganz anders. Er bietet schon frühmorgens auf dem Wochenmarkt Obst und Gemüse an. „Fahre ich zum Großmarkt, stehe ich im Winter schon um zwei Uhr auf“, sagt er. Das bedeutet für ihn, dass er künftig noch eine Stunde eher aus den Federn kommen muss.

Sein Fazit lautet deshalb: „Die Sommerzeit gehört abgeschafft, definitiv!“

hik

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