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Neues Schmuckstück im Steinweg ist fertig

Gifhorn Neues Schmuckstück im Steinweg ist fertig

Aus einem Sanierungsfall wurde ein Schmuckstück: 50.000 Arbeitsstunden waren nötig, um ein historisches und denkmalgeschütztes Fachwerkhaus im Norden der Fußgängerzone zu renovieren. Maren und Harald Schneider wollen die modernisierten Räume für die Erweiterung ihres Juwelier-Geschäftes nutzen.

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„Schmuckstück“: Generalplaner Werner Tietge (r.) und das Ehepaar Schneider freuen sich über das sanierte Haus.

Quelle: Cagla Canidar

„Ich bin ganz begeistert - besser hätte man es nicht hinkriegen können“, lobt Maren Schneider die Arbeit von Generalplaner Werner Tietge, der in unmittelbarer Nachbarschaft bereits vor Jahren für die Sanierung von zwei weiteren Ackerbürger-Häusern verantwortlich gezeichnet hat.

„Alles was wir haben sind lauter Gottes Gaben“ lautet die Inschrift in einem Eichenbalken an der Obergeschoss-Front, der auch über das Alter des Gebäudes Auskunft gibt: „1. May 1742“ hat der Bauherr in den heute oxid-grüngrau gestrichenen Balken schnitzen lassen.

Die Arbeiten - Start war im März 2016 - gestalteten sich schwierig. „Die Südwand war zu 50 Prozent durch Schädlinge zerstört und musste neu mit Lehm ausgemauert und verputzt werden“, berichtet Tietge, Ein Kellerraum sei verfüllt worden, „weil die Grundmauern mit der Vitalität am Ende waren“ und um für Standfestigkeit zu sorgen, so der Planer, der ausschließlich Firmen aus der Region eingesetzt hat. Während der Bauphase habe ein Denkmalspfleger die Arbeiten überwacht. Die Auflage: „Den historischen Giebel nach allen Regeln der Kunst erhalten“.

Für Familie Schneider ist der Baustress noch nicht zu Ende: In den nächsten drei Monaten steht die Modernisierung der bisherigen Geschäftsräume an. Im „neuen“ alten Fachwerkhaus wird bald eine Traumring-Fabrik Platz finden. „Der Kunde kann dabei zusehen, wie sein Ring entsteht“, kündigt Schneider an.

ust

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