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Neues Gemeindezentrum: „Kostenanstieg ist vertretbar“

Meine Neues Gemeindezentrum: „Kostenanstieg ist vertretbar“

Meine. Um fast 625.000 Euro sind die Kosten für den Neubau des Meiner Gemeindezentrums zuletzt gestiegen - auf nunmehr rund 5,7 Millionen. Grund genug für die CDU nachzuhaken, wie sich das auf den Haushalt der kommenden Jahre auswirkt.

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Noch zu verkraften? CDU, Grüne und BLM befürchten, dass die erneut gestiegenen Bau- und die Folgekosten fürs Gemeindezentrum den Haushalt überlasten. Die SPD teilt diese Sorge nicht.

Quelle: Ron Niebuhr

Die Samtgemeindeverwaltung hat es durchgerechnet, Bürgermeisterin Ines Kielhorn informierte den Finanzausschuss am Mittwochabend.

„Wir haben mehr oder weniger gut verdaut, um wieviel das Gemeindezentrum teurer wird“, sagte Christoph Kasper. Der Vorsitzende des Finanzausschusses war skeptisch, ob der Haushalt die erneute Kostensteigerung verkraftet. Daher hatte er für die CDU beantragt, die daraus resultierende Mehrbelastung zu ermitteln.

Bürgermeisterin Kielhorn erklärte, dass die Kostensteigerung zunächst keine Auswirkungen habe. Der Bau erstrecke sich über mehrere Haushaltsjahre, eine Kreditaufnahme sei 2014 nicht erforderlich. Die Gemeinde sei mit rund fünf Millionen Euro auf der hohen Kante finanziell gut gepolstert, die fürs Gemeindezentrum vorgesehene Kreditaufnahme von rund 2,4 Millionen Euro müsse nicht erhöht werden. „Der Kostenanstieg ist vertretbar, begründet und für ein Projekt dieser Größe nicht ungewöhnlich“, betonte sie.

Die Kostensteigerung belastet den Finanzhaushalt. Viel spannender sei aber die Frage, wie sich das Gemeindezentrum mit Betriebskosten, Abschreibungen und Kreditzinsen auf den Ergebnishaushalt der kommenden Jahre auswirke, gaben Ingrid Richter (CDU) und Wolfgang Stindl (Grüne) zu bedenken. Daten dazu konnte Kielhorn nicht vorlegen: „Die Frage danach ging aus dem Antrag nicht hervor“, sagte sie. Auch sei das derzeit kaum seriös zu beziffern - „Man könnte das nur schätzen“, so Detlev Peschel (SPD).

rn

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