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Gifhorn Stadt Neuer Prozess um Bergstraßen-Mord
Gifhorn Gifhorn Stadt Neuer Prozess um Bergstraßen-Mord
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23:56 29.07.2010
Mord in der Bergstraße: Der Fall muss nach einer erfolgreichen Revision neu aufgerollt werden. Quelle: Photowerk (mpu Archiv)
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Ein 45 Jahre alter Mann soll am 9. März 2009 seine Frau nach jahrelangen Ehestreitigkeiten in der gemeinsamen Wohnung mit mehreren Schüssen ermordet haben: Laut Bundesgerichtshof in Karlsruhe enthält die Beweiswürdigung der 1. Strafkammer als Schwurgericht unter Vorsitz von Ulrich Pohl „eine rechtlich erhebliche Lücke“.
So sei die Kammer davon überzeugt gewesen, dass sich der 45-Jährige bereits im Badezimmer entschlossen habe, seine Frau zu töten – weil er glaubte, dass sie den gemeinsamen Sohn auf ihn gehetzt hatte und dieser ihm deshalb im Streit eben gerade eine Platzwunde an der Stirn beibrachte.
Der Bundesgerichtshof bemängelt, dass sich die Schwurgerichtskammer „nicht mit naheliegenden alternativen Geschehensabläufen befasst“ habe. Die Vorgänge in der Wohnung an der Bergstraße weisen demnach „deutliche Merkmale einer Spontantat“ auf.
Der neue Prozess, diesmal vor der 16. Strafkammer, beginnt im Landgericht Hildesheim am Mittwoch, 25. August, um 9 Uhr in Saal 149. Es sind insgesamt neun Verhandlungstage angesetzt. Nach bisherigen Planungen soll das Urteil am 5. Oktober fallen.

rtm

Mehr als 1000 Badegäste strömten an vielen Julitagen in das Freibad Edesbüttel. Ein Grund dafür sind verlängerte Öffnungszeiten an besonders heißen Tagen. „Die Aktion ist sehr gut angenommen worden“, berichtet André Mollenhauer von der Samtgemeinde Isenbüttel. In diesem Jahr haben schon knapp 30.000 Gäste das Freibad besucht.

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Ein Jahr ist vorbei: Am 3. August wird Hannah Mauk zurück in der Heimat erwartet. Sie hat als Volonteer ein Jahr in Indien an einer Schule gearbeitet (AZ berichtete).
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