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Neuer Name, neue Pläne für Gifhorns Klinikum

Gifhorn Neuer Name, neue Pläne für Gifhorns Klinikum

Nun ist die Übernahme des Gifhorner Rhön-Klinikums von Helios auch optisch sichtbar. Neue Fahnen und neue Schilder sind installiert. Und es soll nicht nur beim neuen Namen bleiben. So sollen künftig in Gifhorn Privatpatienten mehr im Fokus stehen, auch eine Erweiterung der Bettenzahl ist angepeilt.

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Nun auch optisch sichtbar: Jens Bosenick (Pflegedienstleiter), Dieter Kaffke (Geschäftsführer) und Roger Kuhn (Ärztlicher Direktor) sind nun in Diensten von Helios.

Quelle: Photowerk (sp)

Seit 100 Tagen läuft der Umbau von Rhön zu Helios hinter den Kulissen. Für Reiner Micholka, Regionalgeschäftsführer der Helios Region Niedersachsen, soll das nicht nur ein kleiner formaler Akt sein. Klar werde sich auch etwas für die Patienten ändern. Vor allem Privatversicherte oder solche mit privater Zusatzversicherung sollen künftig in den Fokus rücken. „Eine Erlössicherung für die Zukunft.“ Bei Rhön liege der Anteil der Privatversicherten Patienten bei 6, bei Helios bei 12 Prozent. „Das ist Geld, was wir verschenken.“ Dieter Kaffke, Geschäftsführer des Gifhorner Klinikums, sprach von bis zu 400.000 Euro pro Jahr, die das mehr einbringen wird.

357 Betten hat das Gifhorner Klinikum bei 90-prozentiger Auslastung. „Das reicht noch nicht, Gifhorn hat Zulauf“, so Micholka. Ob dieses durch einen Um- oder Anbau geschehe, sei offen. Zurückgewinnen wolle man auch jene, die Kliniken im Umland bevorzugen.

Noch stünden einige Neuerungen aus. Zur Entwicklung der Mitarbeiterzahl - derzeit sind es 800 - wollte Micholka keine Prognosen abgeben. Zu hinterfragen seien Abläufe. Ein schnellerer Durchlauf in der Notaufnahme sei angestrebt, Nachmittagsentlassungen soll es nicht mehr geben. Ab 1. Januar 2015 führt Helios eine Patientenbefragung ein.

apo

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