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Neuer Job im Rettungsdienst

Gifhorn Neuer Job im Rettungsdienst

Strukturreform im Rettungsdienst: Weil die Anforderungen immer größer werden, ist nun ein neuer Beruf im Aufbau, der den des Rettungsassistenten über kurz oder lang ablösen soll.

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Erster Notfallsanitäter beim DRK-Rettungsdienst in Gifhorn: Ausbildungsleiter Sebastian Jürgen hat die Qualifikation zum neuen Gesundheitsberuf in der Tasche, möglichst viele sollen ihm folgen.

Quelle: Photowerk (cc)

Ausbildungsleiter Sebastian Jürgen ist beim Gifhorner DRK-Rettungsdienst der erste so genannte Notfallsanitäter.

In den 70er Jahren wurde das Berufsbild des Rettungssanitäters eingeführt, 1989 wurde aus ihm der Rettungsassistent - der erste anerkannte Beruf mit zweijähriger Ausbildung im Rettungsdienst. Doch seitdem wurden die Anforderungen wieder größer, sagt Jürgen. „Rettungsassistenten sind häufig auf sich allein gestellt.“ Sie müssten als erste vor Ort bei Schlaganfall- oder Herzinfarkt-Patienten schnelle und richtige Entscheidungen treffen, ohne einen Arzt in der Nähe zu haben, wenn der erst noch auf dem Weg sei. „Vor diesem Hintergrund musste das Berufsbild weiter entwickelt werden.“ Etwa um Heilkunde.

Als Rettungsassistent mit mehr als fünfjähriger Berufserfahrung legte Jürgen nun eine Ergänzungsprüfung ab, unter anderem mit einem 45-minütigen mündlichen Teil. Ihm sollen möglichst bald möglichst viele Kollegen in den neuen Gesundheitsfachberuf folgen. Berufseinsteiger werden von vornherein darin ausgebildet, Rettungsassistenten werden den Weg Jürgens beschreiten. DRK-Vorstand Stephan Klauert: „In fünf bis sieben Jahren soll jeder Rettungswagen mindestens einen Notfallsanitäter an Bord haben.“ Für dieses Ziel sind laut Rettungsdienstchef Burkhard Otte etwa 15.000 Stunden Weiterbildung nötig.

rtm

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