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Gifhorn Stadt Neuer Auftrag: Inteva nimmt wieder Fahrt auf
Gifhorn Gifhorn Stadt Neuer Auftrag: Inteva nimmt wieder Fahrt auf
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09:00 01.04.2017
Neuer Auftrag für Inteva: Der Bau von Handschuhfachklappen macht Hoffnung für den Standort Gifhorn.Foto: Sebastian Preuß Quelle: Sebastian Preuß
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Gifhorn

„Inteva hatte im letzten Jahr eine Entlassungswelle - derzeit jedoch ist kein weiterer Abbau geplant“, versichert die Werkleiterin. Vielmehr produziere Inteva seit Februar 2017 zusätzlich zu seinem Produktionsprogramm die Handschuhfachklappe für den PSA 3008.

„Der Wettbewerber Recticel hat durch einen Brand Ende Januar Produktionskapazitäten in seinem tschechischen Werk Most verloren. Inteva konnte freie Produktionskapazitäten in Gifhorn zur Verfügung stellen und seinem wichtigen Kunden PSA helfen“, erklärt Wolf.

„Der Erstkontakt erfolgte am 2. Februar, die ersten Teile wurden bereits am 17. Februar produziert“, so Wolf.

Das Team in Gifhorn habe innerhalb kürzester Zeit „proaktiv und schnell“ die Produktion möglich gemacht, so dass PSA Mitte Februar seinen Fahrzeugbau wieder starten konnte, lobt die Werkleiterin ihr Team. Mittlerweile waren bereits mehr als 4000 Autos ohne Handschuhfach gebaut. Am 19. März konnten diese Fahrzeuge komplettiert werden. „In Anbetracht der Kürze der Zeit kann man das als Meisterleistung betrachten“, so Wolf.

„Nach den turbulenten letzten Jahren mit vier Phasen des Jobabbaus finden wir es sehr gut, dass die Geschäftsleitung gemeinsam mit Betriebsrat, Belegschaft und IG Metall Wege gefunden hat, Beschäftigung zu organisieren und damit Jobs gesichert hat. Unter diesen Umständen haben wir dem Antrag auf Sonn- und Feiertagsarbeit des Unternehmens gern zugestimmt“, sagte Torsten Felgentreu, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Wolfsburg.

In Gifhorn produzieren die Inteva-Mitarbeiter größtenteils Dachsysteme für Daimler und Opel und haben mit der PSA Produktion gezeigt, dass sie auch Interieur können.

ust

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