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Neue Spuren im Mordfall von 1994

Gifhorn Neue Spuren im Mordfall von 1994

Gifhorn. Die Gifhorner Kripo-Ermittler sind optimistisch: Nach einem Fernsehbeitrag in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY ungelöst über den ungeklärten Mord an einer jungen Frau 1994 bei Eickhorst gibt es neue Spuren.

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Aktenzeichen XY ungelöst: Der Chef der Gifhorner Kripo Jürgen Schmidt mit Moderator Rudi Cerne zeigen während der Sendung den Mantel des Opfers.

Bereits kurz nach der TV-Fahndung am Mittwochabend klingelten die Telefone im Münchener Studio und bei Gifhorns Polizei. Vermutlich mit einem Beil wurde der komplette Schädel der 25-bis 30-Jährigen bis zur Unkenntlichkeit zertrümmert, danach schleifte der Täter sie zu einem Wassergraben - dort ertrank das bereits bewusstlose und lebensgefährlich verletzte Opfer: Es waren grauenvolle Details, über die Erster Kriminalhauptkommissar Jürgen Schmidt, Chef der Gifhorner Kripo, im Münchener Aufnahmestudio im Beisein von Moderator Rudi Cerne informierte.

„Während und nach der Sendung haben wir eine Vielzahl von Hinweisen erhalten“, erklärte am Donnerstag Gifhorns Polizeisprecher Thomas Reuter. Anrufe habe es sogar aus Süddeutschland und den neuen Bundesländern gegeben, zahlreiche Hinweisgeber stammten jedoch aus der Region Braunschweig/Gifhorn.

Besonders interessant erscheint in diesem Zusammenhang der Anruf einer Frau, die den braunen und unfachmännisch gekürzten Wollmantel der Toten - er wurde ebenfalls am Tatort gefunden - wiedererkannt haben will: Die Hinweisgeberin ist sich sicher, dass sie dieses Kleidungsstück Mitte der 90er Jahre an eine Asiatin weiter gegeben hat. Andere Zuschauer machten die Kripo auf Asiatinnen aufmerksam, die etwa zur fraglichen Zeit spurlos verschwanden.

Reuter: „Es gab auch Hinweise zu einem am Tatort entdeckten Reifenprofil.“

Alle neuen Spuren würden nun von einem kleinen Kripo-Team ausgewertet und weiter verfolgt.

ust

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