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Neue Schulbezirke für die Realschulen

Stadt Gifhorn Neue Schulbezirke für die Realschulen

Neun Prozent der Schüler, die Gifhorner Schulen besuchen, wohnen nicht in der Stadt. Weil Fritz-Reuter- und Dietrich-Bonhoeffer-Realschule bei Nicht-Gifhorner Schülern offenbar immer beliebter werden, sollen für sie künftig Schulbezirke für diese Gruppe festgelegt werden.

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Neuerung: Für die beiden Gifhorner Realschulen sollen Schulbezirke festgelegt werden.

Quelle: Lea Rebuschat

Gifhorn. Der Schulausschuss der Stadt wird sich mit dem Thema befassen. Laut Vorschlag der Stadtverwaltung sollen dann Schüler aus dem Papenteich und der Sassenburg der Fritz-Reuter-Realschule zugeordnet werden. Die übrigen Samtgemeinden werden der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule zugeteilt.

247 Schülerinnen und Schüler, deren Wohnort nicht in Gifhorn liege, seien im Schuljahr 2015/16 an einer Gifhorner Schule angemeldet gewesen, heißt es in der Beschlussvorlage für die Sitzung des Schulausschusses. Und: „Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig.“ Eine Erklärung sei, dass zum Beispiel die Oberschule Calberlah offenbar für Eltern aus der Samtgemeinde Isenbüttel nicht attraktiv sei und sie deshalb gezielt die Gifhorner Realschulen auswählten. Dort seien 61 Schüler aus der Samtgemeinde Isenbüttel registriert.

Eltern aus der Sassenburg, deren Kinder keinen Platz an der IGS Sassenburg erhalten, wählten laut Stadtverwaltung ebenfalls vorzugsweise eine Gifhorner Realschule aus, um die Oberschule in Weyhausen zu umgehen und um ihren Kindern den langen Schulweg nach Weyhausen zu ersparen. 70 Schüler aus der Sassenburg seien an Gifhorner Realschulen angemeldet.

Die Gründe für diese Entwicklung lägen aber auch in der gestiegenen Mobilität der Eltern und der Bereitschaft, gezielt die Schule auszuwählen, die sie für die Bedürfnisse und Interessen ihres Kindes am geeignetsten halten.

Um dieser Entwicklung gerecht zu werden und gleichzeitig die Auslastung der Gifhorner Realschulen anzugleichen, beabsichtigt die Verwaltung, Schulbezirke festzulegen, „um eine bessere Planbarkeit und eine gleichmäßigere Verteilung“ der Schüler zu erreichen.

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