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Neue Optik für das Gefallenen-Ehrenmal

Calberlah-Wettmershagen Neue Optik für das Gefallenen-Ehrenmal

Wettmershagen . Lange geplant, jetzt erledigt: Die Übertragung des Friedhofs von der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer in Wettmershagen auf die Samtgemeinde hat die Gemeinde Calberlah zum Anlass genommen, um das Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege zu sanieren. Gut 11.000 Euro hat sie dafür investiert.

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Frisch saniert: Jochen Gese (l.) und Michael Wehmann an dem neu gestalteten Ehrenmal auf dem Wettmershäger Friedhof.

Quelle: Christina Rudert

„Das Ehrenmal ist aus Kalkstein. Dieser Stein ist weich und wird von der Witterung angegriffen“, sagte Bürgermeister Jochen Gese. Die Namen der Gefallenen, die direkt auf dem Kalkstein angebracht waren, waren ziemlich unleserlich geworden. „Hätten wir das so gelassen, hätte das Ehrenmal vor Ort saniert werden müssen. Das wäre teurer gewesen“, berichtet der 1. stellvertretende Bürgermeister Michael Wehmann von einem Kostenvoranschlag über 17.000 Euro vor einigen Jahren. Stattdessen hat die Gemeinde sich entschieden, die Namen der Gefallenen in einer Osloßer Steinmetzwerkstatt auf Granitplatten übertragen zu lassen und diese Platten dann am Ehrenmal zu befestigen.

Der Vorschlag der Samtgemeinde, das Ehrenmal komplett mit Sandstrahlen aufzuhübschen, stieß in Calberlah auf wenig Begeisterung. „Dann hätten wir den Stein hinterher versiegeln lassen müssen, sonst hätte er binnen Kurzem wieder so ausgesehen wie jetzt“, sagt Gese. Die Entscheidung, den verwitterten Stein so zu belassen, sei bewusst getroffen worden.

Im Zuge der Sanierung wurden auch die Gehwegplatten zum Ehrenmal aufgenommen, ebenso die Rasenkanten. Stattdessen liegen dort jetzt Natur-Pflastersteine. „Die lagen früher vor dem alten Bahnhof in Calberlah“, erinnert Gese.

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