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Gifhorn Stadt Neue Markierung soll Raser bremsen
Gifhorn Gifhorn Stadt Neue Markierung soll Raser bremsen
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19:06 18.09.2017
Sonnenweg: Am Montag fräste eine Fachfirma die alten Markierungen ab – die neuen sollen den Verkehr bremsen und die Führung des Radverkehrs verbessern. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Mit den neuen Fahrbahnmarkierungen setzt die Stadt ein Urteil des Verwaltungsgerichts um (AZ berichtete). Am Montag wurden auf dem Sonnenweg erst einmal die alten Markierungen mit Fräsen entfernt. Im Anschluss werden dann die neuen Markierungen aufgetragen, die zum einen die aktuelle Verkehrsführung von Radfahrern deutlich machen sollen. „Zum anderen wird mit der Änderung ein niedrigeres Geschwindigkeitsniveau erreicht“, erklärt Stadt-Sprecherin Annette Siemer.

Und so sieht’s nach Abschluss der Arbeiten aus: Zwischen Isenbütteler Weg und Am Fuchsberg wird das einseitige Parken am nördlichen Fahrbahnrand durch die Markierung wechselseitiger Fahrzeug-Stellplätze ersetzt. „Hierbei werden ausreichend große Begegnungsstellen berücksichtigt“, sagt Siemer.

Zwischen Jägerstraße und Calberlaher Damm wird die Führung des Radverkehrs besser sichtbar gemacht. Der Bereich des ehemaligen Radfahrstreifens zwischen Gehweg und Auto-Stellplätzen sei für Radler gefährlich und darum schon heute nicht mehr dafür vorgesehen, so Siemer. Um die Führung des Radverkehrs – gemeinsam mit dem Fahrzeugverkehr auf der Fahrbahn – klar zu stellen, wird der ehemalige Radfahrstreifen durch Anpassung der Markierung beseitigt.

„Zwischen Jägerstraße und Kopernikusstraße werden außerdem die Markierungen so gestaltet, dass zukünftig wechselseitig Pkw-Stellplätze und je Fahrtrichtung eine Fahrbahneinengung vorhanden sind“, erläutert Siemer. Die Einengungen würden mit schraffierten Baken versehen. Die Begegnung von Auto und Fahrrad soll an diesen Engstellen weiterhin möglich sein. Die Arbeiten sollen am 22. September erledigt sein.

Bereits im Vorfeld der „Ummarkierung“ hatte Sonnenweg-Anwohner Siegfried Mohns Zweifel am Erfolg der neuen Verkehrsführung geäußert und glaubt nicht an eine Reduzierung von Geschwindigkeit und Verkehrslärm. „Das wird nicht reichen, da muss die Stadt nachbessern“, steht für ihn fest.

Von Uwe Stadtlich

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