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Gifhorn Stadt Interesse für den Pflegeberuf wecken
Gifhorn Gifhorn Stadt Interesse für den Pflegeberuf wecken
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17:45 07.06.2018
Kampagne auf Plakaten und Flyern: Die Allianz für die Region will das Interesse für den Pflegeberuf wecken. Quelle: Sebastian Preuß
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Landkreis Gifhorn

Auf Plakaten, Flyern, in Kinospots und auf der Internetseite www.ich-pflege-gern.de gibt es Informationen zu den Pflegeberufen, aktuelle Stellenangebote in der Region sowie Kontaktdaten eines lokalen Ansprechpartners.

Und: Es kommen Auszubildende wie der Quereinsteiger Torsten Küster (42), der bei der Diakonie zum Altenpfleger ausgebildet wird, zu Wort. Sie erklären, warum sie diesen Beruf ergriffen haben.

„Wir haben Personalnotstand“

„Wir haben keinen Pflegenotstand, sondern einen Personalnotstand“, erklärte Kreisrat Rolf Amelsberg vom Landkreis, der die Initiative unterstützt. Und Sozialplaner Torsten Haf belegte die Aussage mit Zahlen: Derzeit gebe es im Kreis rund 1500 Beschäftigte in Pflegeberufen. „Bis zum Jahr 2030 ist eine Verdoppelung dieser Zahl notwendig.“

„Der Impuls zu dieser Kampagne kam aus der gesamten Pflegebranche“, so Oliver Syring, Geschäftsführer der Allianz für die Region. Sie sei nicht ausgerichtet auf einzelne Betriebe, sondern auf deren Gesamtheit in der Region. Alle ziehen an einem Strang, um gegen ein Paradoxon anzukämpfen, so Syring.

Image verbessern

Auf der einen Seite sei das Berufsbild Pflege nicht sehr hoch angesehen, auf der anderen gebe es sehr qualifiziertes und motiviertes Personal. Deshalb soll durch die Kampagne auch das Image der Pflegeberufe verbessert werden.

Niedersachsen stehe in Sachen Pflegesätze zwar noch am schlechtesten unter den westlichen Bundesländern da, so Amelsberg. Aber die Einsicht, dass die Attraktivität gesteigert werden müsse, sei auch bei den Kostenträgern angekommen. Die Lücke schließe sich allmählich.

Wer sich über die Pflegeberufe informieren möchte, sollte sich bei Marion Moring in der Kreisverwaltung unter Tel. 05371-82569 oder per Email unter marion.moring@gifhorn.de melden.

Von Frank Reddel

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