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Neue Ideen für den Tankumsee

Isenbüttel Neue Ideen für den Tankumsee

Der Tankumsee soll attraktiver werden: Nachdem Erweiterung, Einzäunung, Eintrittsgelder und Privatisierung vom Tisch sind (AZ berichtete), schmieden Politik und Geschäftsführung nun neue Pläne.

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Politik schmiedet Pläne: Neue Attraktionen sollen künftig noch mehr Besucher an den Tankumsee locken.

Quelle: Nowak (Archiv)

Aus einem internen Papier, das der Aller-Zeitung vorliegt, gehen zahlreiche Ideen hervor. Noch ist zwar nichts beschlossen, aber es könnte sich vieles ändern.

Horrende Kosten und zu geringe Einnahmen sind das größte Problem des Naherholungsgebiets: Allein im Jahr 2008 machte die Tankumsee-Gesellschaft ein Minus von fast 75.000 Euro, mehr als zwei Millionen Euro hat die öffentliche Hand seit Gründung der Betriebsgesellschaft im Jahr 1970 bereits für Investitionen und Verlustausgleich hineingebuttert.

Neue Attraktionen sollen künftig mehr Besucher anlocken und so für höhere Einnahmen sorgen – das planen Politik, Verwaltung und Geschäftsführung derzeit in einem Arbeitskreis. Ideen liegen bereits auf dem Tisch: Die Minigolfanlage könnte abgerissen und durch einen Neubau für 31.000 Euro ersetzt werden. Zwei Zelthäuser für 15.000 Euro könnten noch mehr Camper anlocken, eine Discgolf-Anlage für 5500 Euro weitere Sportbegeisterte. Die Tankumsee-Gesellschaft erhofft sich von diesen Erweiterungen deutliche Mehreinnahmen – allesamt sollen sich die Vorhaben schon in wenigen Jahren bezahlt gemacht haben.

Außerdem sind eine Spielzone für 9500 Euro sowie eine Ponton-Badeinsel für 7000 Euro im Gespräch. Damit werde zwar nicht direkt Geld verdient, aber die Attraktivität des gesamten Naherholungsgebietes gesteigert.

Zudem bemüht sich der Landkreis nach AZ-Informationen zurzeit um Wirtschaftsfördergelder für den Tankumsee, als „Leuchtturm überregionaler Bedeutung“.

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Automaten statt Parkplatzwärter
Motorisierte Besucher sollen immer zahlen

Isenbüttel. Sport, Spiel und Spaß sollen mehr Besucher an den Tankumsee locken. Politik und Geschäftsführung denken aber auch an Investitionen in Gebäude und Wege. Zudem könnten die Parkplatzwärter durch Automaten ersetzt werden, die immer abkassieren – nicht nur an Sonnentagen. Für die Gäste könnte es dann sogar günstiger werden.

Politik, Verwaltung und Geschäftsführung der Betriebsgesellschaft haben erste Ideen in einer internen Projektskizze festgehalten, die der Aller-Zeitung vorliegt: Sämtliche Sanitäranlagen sollen demnach saniert und das Multifunktionshaus mit der DLRG-Station umgebaut werden. Kosten: 110.000 Euro.
Größter Brocken im Plan ist ein neuer Rundweg mit beleuchteter Strandpromenade und Uferbefestigung für rund 460.000 Euro. So sollen alle gastronomischen Betriebe besser miteinander verbunden werden – Wanderer, Jogger, Radfahrer und Inline-Skater kämen ebenso auf ihre Kosten.

Auf ein freundliches Hallo müssen die Tankumsee-Besucher an den Zufahrten zu den Parkplätzen künftig wohl verzichten. Statt der Parkplatzwärter könnten künftig Schranken und Zahlautomaten die Parkgebühren eintreiben. Kostenpunkt: 130.000 Euro.

Geplant ist, im Sommer für eine Stunde Parken einen Euro zu nehmen, für einen längeren Aufenthalt drei Euro. Bislang kostet ein Tagesticket fünf Euro. In der Nebensaison würde die Parkgebühr für den ganzen Tag ein Euro betragen, zurzeit ist das noch kostenfrei. Mehreinnahmen von rund 40.000 Euro pro Jahr sollen so zustande kommen.

til

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