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Gifhorn Stadt Neue Hoffnung für Dorferneuerung
Gifhorn Gifhorn Stadt Neue Hoffnung für Dorferneuerung
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23:00 02.08.2011
Fachwerkgebäude: Der Stüder Dorfplatz ist von solchen traditonellen Bauten eingerahmt. Sie sollen erhalten bleiben. Quelle: Chavier
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Im Jahr 1988 habe es einen Antrag gegeben. Doch damals sei nichts passiert. Jetzt allerdings hätten sich die Kriterien geändert, meint der Ortsbürgermeister. Und vor allem im Ort selber hat sich in den vergangenen gut 20 Jahren einiges geändert.

So hat sich die Anzahl der Hauptwohnsitze von 401 (1988) auf heute 849 mehr als verdoppelt. Zwar ist die Struktur des alten Ortskerns mit seinen landwirtschaftlichen Gehöften rund um den Dorfplatz erhalten geblieben. Doch in der Landwirtschaft selbst hat ein Strukturwandel stattgefunden. So gibt es heute in Stüde keinen Milchviehlandwirt mehr. Folglich werden viele Gebäude nicht mehr genutzt. Um jedoch das Ortsbild zu erhalten, müsse zum Beispiel an den alten Fachwerkgebäuden etwas getan werden. Dafür könnten Mittel aus dem Dorferneuerungsprogramm fließen. Möglich sei dabei auch die Bezuschussung von Straßenbaumaßnahmen, hofft Wöckener weiter.

Inzwischen ist eine kleine Arbeitsgruppe gebildet worden, sagt Jörg Wolpers. Die tagte bereits einmal, die nächste Sitzung ist für den 11. August geplant. Dann sollen die ersten Entwürfe eines Planungsbüros für die Politik aufbereitet sein.

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGNL) in Braunschweig hatte die Gemeinde gebeten, die Anträge für die Ortschaften, die bislang nicht im Dorfererneuerungsprogramm waren, zu aktualisieren.

Dieser neue Antrag muss laut Wolpers bis Ende des Jahres in Braunschweig vorliegen.

cha/ba

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