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Neue Grundschule in Westerbeck: Ärger über „egoistische Argumente“

Westerbeck Neue Grundschule in Westerbeck: Ärger über „egoistische Argumente“

Westerbeck freut sich auf die neue Grundschule. Lediglich einige Anwohner von Ringstraße und Friedhofstraße befürchten eine zu hohe Lärmbelästigung durch Busse und Eltern, die ihre Kinder im Auto zur Schule bringen.

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Bürgerversammlung: Etwa 50 Westerbecker nahmen gestern daran teil. Viele waren für die neue Grundschule.

Quelle: Photowerk (cw)

In einer Bürgerversammlung machten sie ihrem Ärger gestern Abend Luft. 50 Einwohner nahmen daran teil. Unter anderem Andreas Kautzsch und Ludwig Damminger kritisierten die Verkehrsführung. „Spätestens wenn der Kindergarten gebaut wird, platzt die Friedhofstraße aus allen Nähten“, befürchtete eine Anwohnerin. Ihr Augenmerk liege auf der individuellen Lebensqualität. „Auf gepflasterten Straßen sind die Busse noch drei Dezibel lauter als auf geteerten“, argumentierten die Ringstraßen-Anwohner Damminger und Kautzsch. Dort entlang werden Schulbusse fahren.
„Wir schaffen etwas für unsere Kinder. Wir sollten froh sein, dass die Politik Geld in die Hand nimmt“, kritisierte Martin Milkereit die „egoistischen Argumente“ der Anwohner. Planerin Christiane Langer stellte fest: „Erlaubte Lärmgrenzen werden deutlich unterschritten – egal, welche Verkehrsführung wir wählen.“
Deutliche Worte fand auch Bürgermeister Volker Arms: „Ihre Argumente sind doch nicht ernst zu nehmen“, sagte er. Die Schule an diesem Standort sei eine Riesenchance und ein großer Erfolg für Westerbeck – „Und Sie bauen nur Widerstände auf“.
Derzeit ist eine Querspange als Einbahnstraße zwischen Bokensdorfer Weg und Friedhofstraße geplant. Der Verkehr zur neuen Grundschule soll über Ringstraße, Bokensdorfer Weg und Friedhofstraße führen. Für einige Anwohner ist das nicht akzeptabel.
Schulleiter Uwe Lüddemann sah nur einen Nachteil des Standortes: „Die Lehrer haben einen längeren Anfahrtsweg zur Arbeit.“

alb

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