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Neue Glocken könnten erstmals 2016 läuten

Grassel Neue Glocken könnten erstmals 2016 läuten

Grassel. Rost lässt die Glocken der St. Vincenz-Kirche in Grassel spröde werden, sie müssen ersetzt werden. Die Kirchengemeinde startete im November eine Spendensammlung (AZ berichtete) - die Ergebnisse können sich sehen lassen.

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Angefressen: Rost setzt den Eisenhartgussglocken in der Grasseler St. Vincenz-Kirche zu.

Quelle: Photowerk (co)

1920 wurden die Glocken der Grasseler Kirche gegossen, wegen Geldmangels aus Eisenhartguss. Jetzt sollen sie durch Klangkörper aus Bronze ersetzt werden.

Die Kosten für die beiden neuen Glocken, deren Transport und Einbau in den Turm schätzt die Kirchengemeinde auf 60.000 Euro. Einen Teil der Sanierung zahlt sie aus Rücklagen, außerdem laufen Anträge auf Zuschüsse. „Wir haben Zusagen vom Kirchenkreis Gifhorn und der Landeskirche Hannover“, so Pastor Christoph Pauer. Ein Spendenaufruf zeigte große Resonanz - 7000 Euro spendeten die rund 500 Gemeindeglieder. Die Gemeinde Meine gibt einen Zuschuss von 3000 Euro. Die Kyffhäuser spendeten den Erlös eines Preisskats, der Singkreis den Erlös des Weihnachtskonzertes. „Die Unterstützung aus dem Dorf ist unglaublich groß“, freut sich Pauer. Erwägt werde ein zweiter Spendenaufruf in diesem Jahr.

Angebote von drei Glockengießereien muss die Kirchengemeinde einholen - dann steht auch der genaue Preis fest. Eine Weile müssen die Grasseler also noch Spenden sammeln. Pauer geht davon aus, dass die neuen Glocken im Jahr 2016 in Grassel erklingen werden. In diesem Jahr wird die 150-jährige Kirchweihe der neugotischen Kirche gefeiert. Ein würdiger Anlass also, um die neuen Glocken zu läuten.

co

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