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Gifhorn Stadt Neue Elektroschrott-Entsorgung: Auch die Händler sind sauer
Gifhorn Gifhorn Stadt Neue Elektroschrott-Entsorgung: Auch die Händler sind sauer
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20:00 17.02.2017
Neue Regelung, neuer Ärger: Die Elektroschrott-Regelung sorgt auch bei Elektro Busse für Mehraufwand. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

Eigentlich ist Torsten Welk fein raus. Sein Geschäft in der Torstraße ist zu klein, um in die Rücknahme-Pflicht für Elektrokleingeräte bis 25 Zentimeter Kantenlänge genommen zu werden.

Dennoch hadert er mit der Schließung der Annahmestelle im Heidland. „Für uns ist das auch blöd.“ Denn wenn mal ein Kunde ein Altgerät bei ihm abgegeben habe, habe er es selber dort schnell und einfach entsorgen können.

Um kundenfreundlich zu sein, müsse er künftig eine Lagerfläche für Altgeräte schaffen, damit er nicht für jedes einzelne Teil nach Wesendorf fahren müsse. „Das sind doch auch wieder Kosten.“

Peter Krenzke von Elektro Busse ein paar Schritte weiter zählt auf, wofür er inzwischen separate Entsorgungsbehälter vom Spezialbeutel bis zum Container brauche: Styropor, Verpackungsbänder, Pappe, Holz, Elektronikschrott. Und das ist nicht alles an Aufwand für das 27 Mitarbeiter starke Unternehmen. „Ich soll einen Datenschutzbeauftragten stellen, ich soll einen Sicherheitsbeauftragten stellen, und jetzt auch noch einen Entsorgungsbeauftragten.“ Der zu schulen sei und einen ähnlichen Kündigungsschutz wie ein Betriebsrat erhalte. „Wir regeln uns hier noch zu Tode.“

Er ertrinke nicht gerade in Altgeräten, sagt Peter Royer vom Expert-Markt im Real-Center. Dennoch seien es pro Woche zig Kleingeräte, die er annehme. Das sei schon Mehraufwand für einen Fachmarkt, der eigentlich damit zu tun habe, Geräte zu verkaufen. „Man freut sich nicht über alles, das neu ist.“

Mit stoischer Ruhe reagiert Media-Markt auf die Elektronikschrott-Rücknahme. Das Gesetz greife das auf, was der Markt ohnehin seit Jahren praktiziere. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zum 1. Juni werde auch ein passendes System für Online-Kunden angeboten.

rtm

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