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Neonazi-Schmierereien in der Bergstraße

Gifhorn Neonazi-Schmierereien in der Bergstraße

Schmierereien mit der Aufschrift „Sturm 18 Gebiet“ und Flyer, die sich gegen ein angeblich auf dem alten Krankenhaus-Areal geplantes Flüchtlingsheim richten, wurden von mehreren Zeugen der Polizei Gifhorn gemeldet. Noch in der Nacht zum Montag wurden vier dringend Tatverdächtige aus der rechten Szene ermittelt.

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Schmidt

Quelle: Archiv

„Am Sonntag gingen ab 7 Uhr bei der Polizei mehrere Meldungen ein, dass es insbesondere im Bereich der Bergstraße zu diversen Farbschmierereien gekommen sei“, so der Gifhorner Kripochef Jürgen Schmidt. Sowohl diese mit einer Schablone gefertigten Schmierereien als auch Flyer, die sich gegen ein angeblich geplantes Flüchtlingsheim richteten, waren mit „Sturm 18“ gezeichnet. Doch die Täter waren offenbar nicht auf dem neuesten Stand. Auf dem Krankenhaus-Gelände soll Wohnbebauung und kein Flüchtlingsheim entstehen.

„In der Nacht waren gegen 0.30 Uhr in der Gifhorner Fußgängerzone vier Männer im Alter von 23 bis 31 Jahren aus Gifhorn und Helmstedt kontrolliert worden, die Jacken mit der Aufschrift ,Sturm 18‘ trugen“, so Schmidt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden die Wohnungen der Vier durchsucht. „Dabei fanden die Beamten diverse Beweismittel, die noch detailliert ausgewertet werden müssen“, teilte der Kripochef mit.

Die Beschuldigten, die der Polizei als Angehörige der rechten Szene bekannt sind, wurden nach ihren Vernehmungen und der Feststellung ihrer Personalien wieder entlassen. „Sie gelten als dringend tatverdächtig, die Sachbeschädigungen begangen zu haben“, so Schmidt.

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