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Gifhorn Stadt Naturschutztag: Krebsen und Frettchen zum Anfassen
Gifhorn Gifhorn Stadt Naturschutztag: Krebsen und Frettchen zum Anfassen
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10:00 12.08.2016
Gute Laune garantiert: Beim Naturschutz-Aktionstag am und im Gifhorner Schloss gibt es mehr als nur trockene Materie, nämlich echte Tiere zum Anfassen. Quelle: Cagla Canidar
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„Wir haben lebende Krebse dabei, die sollen die Kinder ruhig mal anfassen, damit sie die Scheu vor Tieren verlieren“, sagte Naturschutzbeauftragter Jürgen Wagner, als er das Programm mit seinen Mitstreitern Gerhard Braun (BUND), Doris Plenter (Nabu), Wilhelm Bindig und Diana Denzer (Jägerschaft) sowie Birthe Lehnberg (Museum) gestern vorstellte. „Kuno ist allerdings nicht dabei, das wäre mir zu gefährlich“, sagte Wagner schmunzelnd über seinen besonders agilen Träger scharfer Scheren.

Auch das Otterzentrum Hankensbüttel werde lebende Tiere mitbringen, kündigte Braun den Einsatz von Frettchen an. „Die Aktionen sind überwiegend auf Kinder ausgerichtet.“ Aber auch Erwachsene sollen ihren Spaß daran haben. Fast alle in der Konu zusammengefassten Vereine und Verbände wirken an dem Aktionstag mit, dazu auch die Aktion Fischerotterschutz, die Landesjägerschaft, der Anglerverband Niedersachsen, die Kräuterschmiede und der Verein Natur- und Kulturerlebnispfad Großes Moor Gifhorn.

Den Beteiligten geht es darum, den Blick für den Artenreichtum im eigenen Umfeld zu schärfen. Vor allem die Kinder sollen faszinierende Lebensformen in ihrer Nähe neu entdecken. Bei den Anglern können sie sich mit einem 1,10 Meter großen Hecht fotografieren lassen – ohne Angst zu haben, dass der Raubfisch mit scharfen Zähnen noch zuschnappen könnte, das Exemplar ist nämlich aus Plüsch. Der letzte Aktionstag in solch einer Art ist laut Braun schon fünf Jahre her – und fiel seinerzeit ins Wasser. Nun sei man etwas wetterunabhängiger, weil ein großer Teil der Aktion im vom Landkreis zur Verfügung gestellten Rittersaal läuft.

Führung, Film und Flittergold

Der Aktionstag der Natur- und Umweltschutzvereine im Landkreis Gifhorn findet am Sonntag, 14. August, von 11 bis 17 Uhr im Schlossinnenhof, im Historischen Museum und im Rittersaal statt. Fast alle in der Konu vertretenen Institutionen machen mit.

Gleich zu Beginn um 11 Uhr wird Naturschutzbeauftragter Jürgen Wagner eine Führung durch die Sonderausstellung im Historischen Museum geben. Um 14 Uhr wird er einen Film über die Wasserkraft und deren Auswirkungen auf Wanderfische zeigen. Beide Veranstaltungen sind kostenfrei, ebenso der Eintritt ins Historische Museum an jenem Tag. Dort ist in der Kasematte das interaktive Ausstellungsmodul „Moor macht Klima“ des Naturschutzbundes Gifhorn aufgestellt.

Einen Kostenbeitrag erhebt die Geowissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft, die wieder Gold waschen lässt. In ihrem Bassin wird im Kies echter Goldflitter zu finden sein, verspricht Museumschefin Birthe Lehnberg.

Es gibt 14 Infostände und Aktionen: Es geht um den Wolf als Rückkehrer und den Waschbären und Marderhund als Einwanderer, um Wespen- und Hornissenberatung, Wildkräuter, Gewässerkunde sowie um den Bau von Insektenhotels und Zielwerfen beim Angeln. Für Kinder gibt‘s Bastel- und Spielangebote.

rtm

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