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Nächster Sensationsfund steht an: Alte Quelle an Lüneburger Straße

Gifhorn Nächster Sensationsfund steht an: Alte Quelle an Lüneburger Straße

Die so genannte Heller-Quelle, die Schloss und Stadt im Mittelalter mit Wasser versorgte, befand sich an der Lüneburger Straße. Archäologie-Experte Heinz Gabriel fand auf dem Mühlenblick-Baugrundstück - dort wurde auch der Riesenfindling entdeckt - bereits Teile einer historischen Rohrleitung. Er rechnet mit weiteren spektakurlären Funden.

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Heller-Quelle: Heinz Gabriel entdeckte auf einem Baugrundstück an der Lüneburger Straße bereits eine alte Rohrleitung aus Holz. Der Archäologie-Experte rechnet mit weiteren Fundstücken.

Quelle: Photowerk (sp)

Gifhorn. „Auf einem Plan von 1766 und auch auf Gifhorns ältestem Stadtplan von 1699 ist die Quelle eingezeichnet“, weiß der Beauftragte der Kreisarchäologie. Hölzerne Rohrleitungen führten das Wasser - es soll von guter Qualität gewesen sein - über das Ise-Flussdelta zum Schloss-Innenhoff. „Mit einer weiteren Leitung wurde das Brauhaus am Exberg versorgt, das später abgebrannt ist“, so Gabriel. Eine dritte Leitung endete auf dem Marktplatz vor der Nicolai-Kirche. „Hier holten sich die Gifhorner mit Eimern ihr Trinkwasser ab“, erläutert Gabriel.

Der Fachmann, der bei der archäologischen Betreuung der Baustelle an der Lüneburger Straße von Dr. Karsten Kablitz von der Firma Arcontor aus Wolfenbüttel unterstützt wird, hofft weitere Teile der Heller-Quelle in den nächsten Tagen sichern zu können. „Das Schichtenwasser wurde damals in einem Auffangbecken gesammelt - vielleicht existieren Teile der Anlage noch“, so Gabriel. Auch weitere HolzLeitungen könnten sich noch im Erdreich verbergen.ust

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