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Nadelöhr-Situation und Staus: Helfer verlieren wertvolle Zeit

Gifhorn Nadelöhr-Situation und Staus: Helfer verlieren wertvolle Zeit

Gifhorn. Die im Zuge des Famila-Neubaus umgestaltete und verengte Braunschweiger Straße nervt mit Staus nicht nur die Autofahrer. Scharfe Kritik gibt‘s jetzt auch von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst: Einsatzfahrten werden vielfach zum Problemfall.

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Nadelöhr Braunschweiger Straße: Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei kritisieren den Umbau. Bei Einsatzfahrten stehen häufig auch die Helfer im Stau.

Quelle: Photowerk (sp)

„Die Braunschweiger Straße ist ein Nadelöhr geworden - diese Schwierigkeiten gab es vor dem Umbau nicht“, beklagt Burkhard Otte, Chef des DRK-Rettungsdienstes, die neue Situation. „Da geht oft nichts mehr“, ist er sauer. Aufgrund von Pflanzinseln mitten auf der Fahrbahn gebe es für Rettungsfahrzeuge und Notarztwagen häufig kein Vorbeikommen. „Das ist keine Dauerlösung - da muss dringend etwas passieren“, fordert der Rettungsdienst-Chef. Notfalls müssten die bepflanzten Fahrbahnteiler wieder verschwinden.

„Sperrflächen wurden mit Pflanzinseln überbaut und können nun nicht mehr überfahren werden“, gefällt auch Uwe Michel, Chef der Gifhorner Ortsfeuerwehr, das neue Bild der Braunschweiger Straße nicht. „Bei Einsätzen tagsüber müssen wir uns hinten anstellen, es gibt kaum Chancen an den Staus vorbei zu fahren“, so Michel. Wertvolle Zeit auf dem Weg zum Einsatzort gehe verloren. Bei Schadenslagen in den Gewerbegebieten in Gifhorns Süden könne es zukünftig kritisch werden, befürchtet Michel. Zudem hätten Kameraden aus der Südstadt bei Alarmierungen Schwierigkeiten, zum Gerätehaus zu kommen.

„Städtebaulich gelungen, bei Einsatzfahrten jedoch suboptimal“: So urteilt Polizeisprecher Thomas Reuter über die Braunschweiger Straße. Reuter, der auch Chef der Gifhorner CDU ist, hofft auf eine Verbesserung der Situation durch „eine Optimierung der Ampelschaltung“. Seine Fraktion werde die Problematik bereits am Montag in einer Sitzung diskutieren.

ust

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