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Gifhorn Stadt Schulprojekt: „Nicht alles, was kaputt ist, muss man wegwerfen“
Gifhorn Gifhorn Stadt Schulprojekt: „Nicht alles, was kaputt ist, muss man wegwerfen“
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20:00 21.06.2018
Fit for Life: Die Fritz-Reuter-Realschule vermittelte Fünft- bis Neuntklässlern in ihrer Projektwoche das Thema Nachhaltigkeit. Quelle: Ron Niebuhr
Gifhorn

Der kommissarische Schulleiter Sven Knollmann freute sich, wie gut die Schüler die Projektwoche annahmen: „Wir waren ja erst ein wenig skeptisch, ob das Thema Nachhaltigkeit bei den Schülern ankommt“, sagte er. Trotzdem habe man es gewagt, denn: „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, ihnen die Augen zu öffnen. Von allein beschäftigen sich ja die wenigsten damit.“ Etwa damit, dass Rohstoffe nicht unendlich verfügbar sind oder dass um Ressourcen, die im Alltag sorglos verbraucht werden, andernorts Kriege geführt werden.

Der fünfte und sechste Jahrgang machte einen Ausflug ins Große Moor. Davon waren die Schüler schwer begeistert: „Sie sind sogar in die Tümpel gesprungen. Das hat den Busfahrer natürlich besonders gefreut“, erzählte Knollmann. Sie kochten nachhaltig und frisch mit den Landfrauen. Und sie verschönerten Tischtennisplatten und Fahrradständer auf dem Schulhof.

Die Jahrgänge sieben bis neun lernten, wie man Computer selbst repariert, wo Müll und Abwasser landen oder wie man Kosmetik ressourcenschonend selbst herstellen kann.

Sie haben Werbung hinterfragt und so erfahren, dass Kinderarbeit in manchen angesagten Shirts oder Sneakern steckt. „Die Woche war reich an Erfahrungen für alle“, sagte Knollmann.

Möglich machte sie der Förderverein der Realschule, unter anderem mit einer Spende in Höhe von 300 Euro der Gifhorner Firma Egger sowie einem Zuschuss aus dem Projekt „50 mal 500“ der Gifhorner Stadtwerke.

Von Ron Niebuhr

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