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Nachbarschaftsverein führt Ältere und Helfer zusammen

Gifhorn Nachbarschaftsverein führt Ältere und Helfer zusammen

Gifhorn. Die Menschen werden immer älter, benötigen mehr Betreuung - andererseits gibt es einen sich verstärkenden Fachkräftemangel im Pflegebereich. Der Verein Wir in der Nachbarschaft (WIN) will Betroffene und ehrenamtliche Helfer zusammenführen. Am Mittwoch stellte der Vorstand das Konzept für den ganzen Landkreis vor.

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Wir in der Nachbarschaft: Bettina Tews-Harms stellte mit Vereins-Koordinator Joachim Harms die Ziele des Vereins vor und warb um Förderer und Mitglieder.

Quelle: Photowerk (ba)

Das Besondere: Bettina Tews-Harms von der gleichnamigen Ambulanten Krankenpflege finanziert die halbe Stelle von Vereins-Koordninator Joachim Harms. Außerdem bringt sich die Firma beispielsweise mit Schulungen der Ehrenamtlichen auch fachlich ein.

Der Verein setzt auf drei Zielgruppen. Förderer sollen sich der gesellschaftlichen Verantwortung stellen können, indem sie den Verein bei seiner Arbeit unterstützen. Ehrenamtliche Helfer werden von Fachpersonal auf ihre Einsätze vorbereitet, sollen ortsnah nicht mehr als je drei ältere Menschen betreuen, aber den Pflegedienst nicht ersetzen.

Ältere Menschen erhalten eine helfende Bezugsperson für die kleinen Dinge im Alltag, Angehörige Freiräume und über Gesprächskreise in verschiedenen Orten Möglichkeiten zum Austausch. Der erste Gesprächskreis startet am 11. Mai um 10 Uhr im Tagestreff Knesebeck, Stüde und Brome sollen folgen.

Um das Konzept zum Laufen zu bringen, warb Bettina Tews-Harms um Mitglieder. „Wir brauchen auch Firmen, die sich einbringen - mit mindestens 72 Euro im Jahr.“ Ehrenamtliche Helfer zahlen 24 Euro, Betroffene sollten aus „dem Solidaritätsgedanken heraus“ Mitglied werden für einen Euro im Monat.

ba

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