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Nach den Ferien startet die IGS in ein neues Zeitalter

Gifhorn Nach den Ferien startet die IGS in ein neues Zeitalter

Gifhorn. Es gibt nur noch elektronische Tafeln, Sensoren schalten Licht an, Gebäudetrakte sind altersspezifisch konzipiert: Wenn Gifhorns Gesamtschüler am 4. August ins neue Schuljahr starten, dann in einer hochmodernen Schule am Lehmweg.

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Rundgang vor den Ferien: Die IGS-Schüler konnten schon vor den Ferien ihre neue Schule in Augenschein nehmen.

Quelle: Michael Franke

Gifhorn. „Die Schüler sind den ganzen Tag hier. Man muss gucken, welche Bedürfnisse sie haben“, so Rektor Peter Mende, als er im Ganztagszentrum des B-Traktes für die Jahrgänge fünf bis sieben steht. Das Ganztagszentrum mit Bibliothek und Spielraum ist eine Art Aula mit Kicker, Tischtennisplatten und Billard. Trakt D, die alte OHG-Außenstelle, ist für Acht- bis Zehntklässler konzipiert. Im Ganztagsraum dort gibt es statt Kicker und Co. eine stufenweise Vertiefung zum Sitzen. „Ab den achten Klassen will man nicht mehr spielen, sondern sich zusammensetzen, quatschen, cool sein.“ So wie die Jahrgänge eigene Gebäudekomplexe haben, hat darin jeder Jahrgang seinen eigenen Bereich auf einer Ebene. Klassenräume, Differenzierungsräume und Lehrerstation sind gruppiert. „Es gibt kein großes Lehrerzimmer“, sagt Mende. Die Stationen sind ein Mix aus Büro und Aufenthaltsraum. Dort haben die Lehrer Ruhe und sind dicht an ihren Schülern. „Unser pädagogisches Prinzip.“ Auch außen ist alles aufs Alter abgestimmt: Am Trakt B gibt‘s einen Hof mit Klettergerüst und Spielbrücke, am Trakt D einen mit Slackline. Wo einst der marode Pavillon stand, sollen Fußballfelder für die Pausenliga entstehen. Trakt A ist die Aula mit Mensa und Küche. Trakt C ist für die Fachräume. Automatisierung überall: Lichtsensoren und Bewegungsmelder schalten Lampen an und fahren Jalousien runter. Wird im Maschinenraum die Kreissäge eingeschaltet, springt gleich die Absauganlage mit an.

rtm

„Jetzt nochmal?Schülerin sein“

Penne mit Hightech: „Die sind vollkommen baff gewesen“, schildert Rektor Peter Mende die Reaktion der Schüler auf die neue IGS am Lehmweg beim ersten Rundgang. Die Eltern auch, so wie die Mütter Corinna Kumbein und Kerstin Grziwa, die beim Umzug halfen. „Jetzt nochmal Schülerin sein“, schwärmt Grziwa von der Einrichtung des Neubaus am Lehmweg. „Die Schule strahlt Freundlichkeit aus.“ Kumbein ergänzt: „Das merkt man auch den Schülern an.“ Man habe sich in den vergangenen zwei Jahren auch an der Konrad-Adenauer-Straße wohl gefühlt, betont Mende. Dennoch sei der Standort Lehmweg eine neue Dimension. Und die Schulsanierungs GmbH des Landkreises habe dem Kollegium viel Freiraum für die Einrichtung gelassen. So konnten Mende und sein Team zum Beispiel selbst entscheiden, welches Mediaboard-Modell es sein soll.

rtm

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